Neueste Ausflugstipps für den Odenwald (und nähere Umgebung) - Seite IX

Die Mordstelle?Die Mordstelle?

Wikipedia berichtet zum Lindelbrunnen:

Der zwischen Hüttental und Hiltersklingen (heute Ortsteile von Mossautal) an der B 460 gelegene Brunnen heißt „Lindelbrunnen“. Das aufgefangene Wasser läuft in dünnem Strahl an einer runden Steinfassung zwischen aufgetürmten Steinblöcken. Die Quelle wurde bereits im Jahre 773 n. Chr. in einer Beschreibung der Mark Heppenheim erwähnt, hat also schon vor langer Zeit die besondere Beachtung der Menschen gefunden. Der Brunnen liegt nur ca. 5 km von dem alle Aufmerksamkeit auf sich ziehenden Siegfriedbrunnen in Grasellenbach entfernt und wird deshalb wenig beachtet.

Gegen den Siegfriedbrunnen von Hiltersklingen führt die Forschung die gleichen Argumente wie gegen den Siegfriedbrunnen von Grasellenbach an. Er liegt tief im Odenwald und nicht „vor“ dem Odenwald, wie das Nibelungenlied vorgibt, und ist zudem sehr weit von Worms entfernt. Interessantes über den Streit um den wirklich einzig richtigen Siegfriedbrunnen finden Sie bei hier!

 

Zu erreichen:

 B 460 zwischen Fürth und Erbach, Natur-Parkplatz direkt an der Straße, von hier aus Wanderungen in die Umgebung möglich, Sichttafel mit Wanderrouten vorhanden

1000-jährige Mooreiche1000-jährige Mooreiche

In Güttersbach finden Sie mitten im kleinen Ort eine 1000-jährige Mooreiche, die hier als Naturdenkmal aufgerichtet wurde.

Bei http://www.holz-technik.de gefunden: Die Mooreiche ist keine eigene Holzart, vielmehr handelt es sich um Eichenstämme, die über Jahrhunderte in Mooren und Sümpfen gelegen haben und bei Trockenlegen dieser Gebiete gefunden werden. Die Gerbsäure des Eichenholzes geht mit den Eisensalzen des Wassers eine Verbindung ein, wodurch das Holz sehr hart wird und sich stark verfärbt. Die Verfärbung geschieht teilweise sehr unregelmäßig und variiert von hellgrau über dunkelgelb, dunkelbraun, blaugrau, bis tiefschwarz. Stämme werden bis zu 20 m Länge und 1,3 m Durchmesser gefunden. Das Alter der subfossilen Eichen liegt zwischen 600 und 8500 Jahren.

 

Zu erreichen:

In Güttersbach (Gemeinde Mossautal) nahe dem Feuerwehrhaus, Parken hier möglich, Wanderungen vom Naturparkplatz "Schwengertsberg" oder Naturparkplatz "Harasloch" zum NSG "Rotes Wasser" und zum Harasloch möglich, Sichttafeln mit Wanderrouten vorhanden

Wartturm bei SchaafheimWartturm bei Schaafheim

Der Wartturm auf dem Binselberg (216 m ü.NN) - nördliche Ausläufer des Odenwaldes - überragt die Landschaft. Er gehörte zur Bachgauer Landwehr und wurde 1492 unter dem Mainzer Erzbischof von Henneberg als Sicherungselement des so genannten "Schiffweges" erbaut. Hier begann das "Kurmainzer Geleit" der Fuhr- und Kaufleute. Auch wurden die umliegenden Dörfer bei Gefahren von der Wache gewarnt. Und da der Turm an einer Grenze stand, diente er auch als Zollstation. Dieser Turm ist heute ein Aussichtsturm, der durch Mauerluken und Schießscharten den Blick weit übers Schaafheimer Land frei gibt.

 

- Höhe des Turms: 22 m

- Umfang: 21 m

- Dicke der Außenmauer: 1,30 m

- 3 Pechnasen, die für die Wachmannschaft auch als Toilette diente

- Eingang zur ersten Etage befand sich früher in 6 m Höhe. Einstieg mit einer Strickleiter

 

Zu erreichen:

Zwischen Schaafheim und Mosbach, schmale Straße, Parken direkt am Turm

 

Nahe dem Ort Grein führt ein Wanderweg zum "Schaubild". Eine verwitterte Holztafel verkündet: "Das Schaubild war unseren Vorfahren ein schützendes Heilszeichen im düsteren Wald, an ehemals geheimnisumwitterten Kreuzungen uralter Wander- und Grenzwege sowie früherer Kirchpfade nach dem Kloster und dem Pfarramt Schönau."

 

Zu erreichen:

K 36 zwischen Grein und Darsberg, Natur- Parkplatz "Kreuzschlag" nahe dem Ort Grein, Schautafel vorhanden, Wanderweg Nr.1, ca. 30 - 45 Min.