Ausflugstipps für den Odenwald (und nähere Umgebung) - Seite III



Auerbacher Schloss
Verbinden Sie doch einen Spaziergang an der frischen Luft oder eine ausgedehnte Wanderung mit dem Betrachten von Objekten einheimischer Künstler. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf beim Betrachten der Kunstobjekte. Für mich waren diese „Pferde“ (oder "Kühe“?, oder ?) das schönste Objekt auf diesem Kunstweg.
Zwischen Mörlenbach und Waldmichelplatz, Kreuzung „Kreidacher Höhe“ - Richtung Zotzenbach und gleich rechts zum Parkplatz „Kreidacher Höhe“, Folgen Sie dem Wanderweg 3 bzw. rotes Quadrat und Sie können bis zur „Tromm“ gelangen. Wanderkarte (Sichttafel) ist am Parkplatz vorhanden
Bruchsee bei HeppenheimAls ab 1968 die A5 gebaut wurde, entstanden an der Bergstraße eine Reihe kleinerer Baggerseen. Einer davon war der Bruchsee in Heppenheim. Dieser See
ist mit seinen Spazierwegen, dem Kinder-Spielplatz, dem Trimm-Dich-Pfad und dem Vogelpark ( etwa 300 Vögel – 65 Arten) ein ideales Naherholungsgebiet. Viele Bänke laden zum Verweilen ein. Enten,
Gänse, Schwäne und neuerdings auch Komorane als „Zaungäste“ bevölkern den See. Bei günstigem Wind können Sie den Seglern zuschauen oder genießen Sie nur den Blick auf die Weinberge und die
Starkenburg.
Im Süden der Kreisstadt Heppenheim, Hinweisschilder verweisen auf das Naherholungsgebiet

In der Nähe von Vielbrunn im hinteren Odenwald (in unmittelbarer Nähe des lengendären Limes und nahe dem Römerkastell Hainhaus) stehen im Freien steinerne Zeugen mittelalterlicher Rechtsprechung - Gerichtsstühle aus dem 16. Jahrhundert.

Nahe Beerfelden, dem höchstgelegensten Städtchen im Odenwald, steht der um 1550 errichtete und am besten erhaltenste Galgen Deutschlands. 1804 wurde die letzte Hinrichtung vollzogen. Eine Zigeunerin wurde für den Diebstahl eines Huhnes und zweier Brote mit dem Tode bestraft. Eine Sage berichtet vom Galgenhumor der Verurteilten: "Als die Zigeunerin zur Hinrichtung geführt wurde, beeilten sich die Leute, um dem Schauspiel zuzusehen. Die Zigeunerin rief ihnen hinterher: 'Warum rennt ihr so? Solange ich nicht da bin, geht es nicht los!'"

Zu erreichen:
Von Beerfelden (ca. 300 m) in Richtung Airlenbach. Parkplatz direkt neben dem Galgen,
Fahren Sie durch Airlenbach? Dann halten Sie doch bei der 1000-jährigen „Dicken Eiche“ und staunen Sie, dass dieser Baum immer noch grünt
Brandschneiderkreuz
Das Gebiet um den Marbacher Stausee ist zum Wandern und Spazieren ideal. Viele Bänke und grüne Wiesen laden zum Ausruhen und zum Schauen ein. Empfehlenswert ist eine ausgedehnte Wanderung um den Stausee (ca. 90-120 Min.).
Zu erreichen:
- B 460 zwischen Fürth/Odenwald und Erbach/Odenwald, Parkplatz direkt an der B 460 oder über die Staumauer fahren zum Wald-Parkplatz

Zu erreichen:
- von Hemsbach oder über Balzenbach zum Parkplatz "Schaumesklingel" (40 Min.)

Gehen Sie zum Kreuzberg, so führt Sie der Wanderweg Nr. 1 am Naturdenkmal "Steinerner Gaul" vorbei. Dieser Felsen ähnelt einem liegenden Pferd und wurde bereits 805 urkundlich als "Stennenros" erwähnt. Heute ein Ausflugsziel - so diente der "Stennenros" jahrhundertelang als Grenzmarkierung.

Die Götzensteine sind im geologischen Sinne eine sogenannte "Felsenburg", die durch Wollsackverwitterung entstanden ist.
Geschichtsforscher nehmen an, dass sich hier ein keltischer Kult- und Thingplatz befand.
Laut einer Sage soll die Sippe des Dietbert von der Bergstraße hier weiterhin den heidnischen Göttern geopfert haben. Ihr König Chlodwig hat sich dagegen mit dem Stamm der Franken nach einer
siegreichen Schlacht 496 u.Z. zum Christentum bekehrt.
Zu erreichen:
- von Oberabtsteinach (Parkplatz "Steinachquelle" am Spielplatz), Wanderweg 4 u. 6, (20 Min.)
Ruine im LichtenklingenAm alten Quellheiligtum im Lichtenklingen stand 1387 eine Wallfahrtskapelle. Bereits um 1550 zur Ruine verfallen, wurden die Reste 1910 gesichert.
Zu erreichen:
Über Heiligkreuzsteinach und Eiterbach, bis zum ausgewiesenen Naturparkplatz "Lichtenklingen" (ca. 20-30 Min.) oder von Siedelsbrunn - Parkplatz Hardberg (ca. 30-40 Min.)
Auf beiden Parkplätzen stehen Sichttafeln (Wanderwege) mit eingezeichneten Routen.
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Sagenhafter Odenwald

