Das Gerberbachviertel in Weinheim

Das Gerberbachviertel in Weinheim


Die alte Stadt Weinheim an der Badischen Bergstraße - ursprünglich eine römische Siedlung - hat viele Sehenswürdigkeiten: einen berühmten Exotenwald, das Renaissance-Schloss (1537) mit dem Schlosspark, einen sehenswerten Marktplatz und mittelalterliche Stadtbefestigungen, den Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof und die Burgen Windeck (12.Jh.) und Wachenburg (1913). Abseits der Einkaufsmeile befindet sich ein liebevoll restaurierter alter Stadtteil – das Gerberbachviertel. Nur ein kleines Schild macht auf dieses Kleinod aufmerksam.

 

Bei Wikipedia kann man über das alte Gerberei-Handwerk nachlesen:

In früheren Jahrhunderten war die Gerberei eine gesellschaftlich nicht sehr anerkannte und gefährliche Arbeit. Der Umgang mit der faulenden Haut und den (giftigen) Chemikalien setzte erstens extremen Gestank frei und zweitens konnte man sich leicht mit Milzbrand und anderen Krankheiten infizieren. Ein Arbeiter, der Milzbrand überlebt hatte, war sehr wertvoll und genoß eine bessere Behandlung durch seinen Arbeitgeber. Insgesamt waren Gerber aber eher, was man im indischen Kastensystem Unberührbare nennt.

So liegt auch das Gerberbachviertel am Rande der Stadt und in unmittelbarer Nähe zum Eichen-Wald. (Siehe hier: Lexikon)


Das Gerberbachviertel in Weinheim in einigen Bildern:

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