NSG "Biedensand"

Nachdem der Rhein im 19.Jahrhundert begradigt wurde, verblieben einige  Mäanderschleifen als Wasserflächen. Diese bezeichnet man als Altrhein.  So entstand auch das NSG "Biedensand" bei Lampertheim.

Bei Wikipedia ist nachzulesen:

 

 Rheinbegradigung
Das Hochwasser im Mai des Jahres 1802 schnitt eine im Laufe der Jahrhunderte weit ausladende Rheinschlinge bei Lampertheim ab und verkürzte den Hauptstromverlauf wesentlich. Er wurde in der Nähe der Durchbruchstelle von 1802 entsprechend den Plänen von Johann Gottfried Tulla im Jahre 1879 begradigt. Der erste, der es wagte, den neuen Wasserweg zu benutzen, war der Nackenheimer Schiffer Johann Welsch, weshalb diese Stelle noch heute das „Welsch-Loch“ genannt wird. Das Gebiet innerhalb der früheren Schlinge wurde zum Naturschutzgebiet „Biedensand“.

 

Das Naturschutzgebiet „Biedensand“ ist mit seinen 530 ha das drittgrößte hessische Naturschutzgebiet. Hier können noch seltene Pflanzen und Vogelarten in einer natürlichen Umgebung beobachtet werden. Mehr als 90 Vogelarten brüten hier und 245 Arten (Wintergäste und Zugvögel) wurden dort schon gesehen. Eine große Komerane-Kolonie (im "Welschen Loch") ist mit bloßem Auge von dem Beobachtungsstand zu erkennen. In den Röhrichten brüten Rohrsänger, Rallen und viele Blaukehlchen. Gut ausgebaute Wanderwege laden Spaziergänger und Radfahrer ein, ein kleines aber äußerst reizvolles „Stückchen Erde“ zu erkunden.

Scrollen Sie nach unten und Sie erleben das NSG "Biedensand" im kalten Winter!


(Um ein Bild zu vergrößern, klicken Sie drauf!)

Das NSG "Biedensand" im Winter!