Interessante Städte des Odenwaldes und der näheren Umgebung

Wussten Sie, dass in Schriesheim Boden "Bollem" heißt und der Odenwald "Oulewald" oder übersetzen Sie doch mal diesen Satz: "Gewwe se ma noch e paa fun denne guule roule Ebbl." Ist doch klar verständlich, der Schriesheimer Dialekt - für den Schriesheimer! („Geben Sie mir noch ein paar von diesen guten roten Äpfeln.“)
Schriesheim ist schon ein recht betagtes Städtchen ... Hier
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Altes RathausDie Kleinstadt Bürstadt (ca. 15.000 Einwohner) liegt auf halbem Wege zwischen Lorsch und Worms. Der Name „Bürstadt“ soll sich von „Bisos Stätte“ ableiten (Biso war ein fränkischer Fürst). Bürstadt liegt in einer der kultur- und geschichtsträchtig ältesten Landschaften Deutschlands. Für dieses Gebiet sind steinzeitliche Besiedlungen genauso nachgewiesen, wie die Besiedlungen durch die Römer und die Franken (Karolinger Zeit).
Bei einem Rundgang durch die Stadt sind einige Kleinode sehenswert:
- der sogenannte "Geologische Garten", hier hat man Grenzsteine aus zwölf Jahrhunderten zusammengetragen und aufgestellt ... Hier klicken!
Marktplatz von Groß-UmstadtGroß-Umstadt liegt im südlichen Hessen am Rande des Odenwalds und des Rhein-Main-Gebiets. Gern lässt sich die Kleinstadt als "Pforte zum Odenwald" bezeichnen. Sie ist Mittelpunkt eines kleinen Weinbaugebietes "Hessische Bergstraße - Bereich Umstadt" und feiert alljährlich nach dem 15. September in der Altstadt das Winzerfest. Ein Rundgang durch die Altstadt ist immer anzuraten. Einige wichtige Bauten ...
Bürgerhaus in BeerfeldenBeerfelden (ca. 7000 Einwohner mit Ortsteilen) ist die höchstgelegene Stadt im Odenwald (450-530 m ü. NN). Im 10. Jahrhundert war der Ort ein Lehen des Klosters Lorsch und wurde 1032 als "Burrifelden" im Lorscher Kodex erwähnt. 1810 brannte fast der gesamte Ort ab. So gibt es in diesem Städtchen keine sehr alte Bauten. Zwei wichtige Bauten der Stadt sind der Zwölfröhrenbrunnen (Mümling-Quelle) und nahe der Stadt der einzige vollständig erhaltene Galgen (dreischläfrig) Deutschlands ... Hier klicken!
SchönauDie Stadt Schönau liegt am Südhang des Odenwalds im Tal des Flüsschens Steinach, einem rechten Zufluss des Neckars.
Die dokumentierte Geschichte Schönaus beginnt mit der Gründung des Klosters Schönau durch das Bistum Worms im Jahre 1142. Das Kloster gelangte noch im 12. Jahrhundert unter Schirmherrschaft der Kurpfalz und wurde zum Hauskloster, Aufenthaltsort und Grablege der Pfalzgrafen bei Rhein. In der Reformationszeit wurde die Kurpfalz protestantisch und das Kloster wurde 1558 durch Kurfürst Ottheinrich einem weltlichen Pfleger unterstellt und die Mönche vertrieben ... Hier klicken!
"1000 Schritte durch die Altstadt"Die Kreisstadt Mosbach - im Elztal, am Rande des Odenwaldes, unweit des Neckars gelegen - war im 15. Jh. fast 90 Jahre lang Residenzstadt der „Kleinen Pfalz“. (So wurde das Gebiet der Seitenlinie Pfalz-Mosbach genannt.) Sehenswert in diesem ca. 25.000 Einwohner zählenden Städtchen sind die vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern, obwohl Mosbach im Dreißigjährigem Krieg zerstört wurde. Wenn Sie dem Zeichen der mittelalterlichen Schnabelschuhe folgen ... Hier klicken!

Heiligkreuzsteinach (ca. 3.000 Einw.) liegt im südlichen Odenwald, im Tal der Steinach (rechter Nebenfluss des Neckar). Mehrere Odenwaldorte gehören zur Gemeinde
Heiligkreuzsteinach. Die Gemarkung erstreckt sich in Höhen von 220 m bis 584 m.
Der Name des Hauptortes Heiligkreuzsteinach wurde 1293 als Heilecrutzsteina erstmals erwähnt. Der Name hängt mit dem Kirchenpatronizium zusammen, und dieses gehört wohl in die Zeit der Kreuzzüge. Im
Namen von Eiterbach (1316 Eyterbach) steckt vermutlich eine alte mit Euter zusammenhängende, im Odenwald bei der Itter nochmals wiederkehrende Gewässerbezeichnung ... Hier klicken!
Walldürn - BasilikaWalldürn im Odenwald: Seit dem Mittelalter sind die fünf Sonntage nach Pfingsten der Höhepunkt im Walldürner Jahr. Ziel für hunderte Pilger ist die Wallfahrtsbasilika "Zum Heiligen Blut" (erb. 1698 bis 1709). Die im roten Sandstein erbaute Barockkirche beherrscht das gesamte Stadtbild. Und überall in dem Städtchen ist die Wallfahrt zum heiligen Blut präsent. 1589 berichtet der Pfarrer Hoffius, was ungefähr um das Jahr 1330 geschah: "In Dürn, auch Walldürn genannt, feierte ... Hier klicken!

Fränkisch-Crumbach (ca. 3300 Einw.) liegt unweit der B38 im Herzen des Odenwaldes. Bekannt gemacht hat Fränkisch-Crumbach eine Sagengestalt: Der Ritter von Rodenstein.
Hier die Sage vom Auszug des Rodensteiners:
„Im Odenwalde oder nahe dabei stehen zwei Trümmerburgen, die heißen der Rodenstein und der Schnellert, zwei Stunden voneinander entfernt. Die Herren von Rodenstein waren ein mächtiges
Rittergeschlecht. Einer derselben war ein gewaltiger ... Hier klicken!
Reichelsheim - ZentrumDie kleine Stadt Reichelsheim (9000 Einwohner) liegt im Herzen des Odenwaldes (an der B 47
„Nibelungenstraße“). Hoch über dem Städtchen liegt das Schloss Reichenberg, welches im 13. Jh. als Burg Richenberg (erste urkundliche Erwähnung 1307) erbaut wurde. Berühmtester Sohn der Stadt war
Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck, der 1776 auf der Burg Reichenberg geboren wurde. Esenbeck wurde als Naturforscher ... Hier
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Neckarsteinach, Kath. KircheNeckarsteinach, die Vier-Burgen-Stadt, erhielt ihren Namen vom Bach Steinach, welcher hier in den Neckar mündet. Noch vor 100 Jahren war der Bach einer der wichtigsten Floßbäche des Odenwaldes. Riesige Flöße wurden in Neckarsteinach zusammengebaut und nahmen ihren Weg flussab. Im 18. und 19. Jh. (ca. 200 Jahre lang) war die Steinach europaweit der einzigste Bach, indem man die künstlich eingesetzte Süßwasser-Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera) vermehrte. Die "Ernte" der Muschel, d. h. das Öffnen der Muscheln, um wertvolle Perlen zu finden, ging unter Polizeiaufsicht vor sich. Im 20. Jh. starb die Muschel aufgrund des zunehmenden Verschmutzungsgrades der Seinach aus ... Hier klicken!
Buchener StadtturmBuchen, die liebenswerte Kleinstadt (ca. 19.000 Einw.), liegt im „Hinteren Odenwald“. Bereits bei der Anreise fallen die vielen Bildstöcke an den Straßen, an Brücken und Stegen auf. Auch Häuserwände, so auch in Buchen, sind mit Heiligen- und Madonnenfiguren geschmückt. Sie stammen zumeist aus dem 17. und 18. Jh. und sind aus Dankbarkeit für gute Ernte und gelungene Geschäfte errichtet worden. Wir sind mitten im sogenannten „Madonnenländchen“... Hier klicken!
Im Dom St. PeterDurch die Nibelungensage ist Worms am Rhein (damals Zentrum des Burgunder-Reiches – 413 bis 436 n. Chr.) untrennbar mit dem Odenwald verbunden. Wikipedia berichtet: Die von den Kelten als Borbetomagus gegründete Stadt Worms ( heute ca. 82.000 Einwohner) streitet sich mit Augsburg und Trier um den Titel der ältesten Stadt Deutschlands. Bekannt ist Worms auch als Lutherstadt und für seinen Dom, der neben denen von Mainz und Speyer einer der drei romanischen Kaiserdome ist ... Hier klicken!
WaldmichelbachWaldmichelbach ist mit seinen 11.500 Einwohner das Zentrum im Überwald. Der Überwald bildet als Teillandschaft des Odenwaldes die Grenze zwischen dem Vorderen- oder Kristallinen-Odenwald (einschließlich Tromm und der Höhen westlich von Abtsteinach) und dem Hinteren- oder Buntsandstein- Odenwald. Das Städtchen Waldmichelbach (1238 erstmals urkundlich erwähnt) liegt inmitten ausgedehnter Wandergebiete, bietet aber auch mit dem alten Rathaus (Fachwerkbau erbaut 1594, heute Heimatmuseum) und dem Überwälder Einhaus (restauriert 2005) historische Kostbarkeiten.
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Der Dom zu SpeyerNur einen „Katzensprung“ vom Odenwald entfernt, liegt in Rheinland-Pfalz die alte Stadt Speyer - eine
historisch und kulturell bedeutende Siedlung am Rhein. Nachweislich bewohnten im Gebiet der heutigen Stadt Speyer bereits vor 5000 Jahren dauerhaft Menschen bäuerliche Siedlungen. Römer unterwarfen
die Kelten und errichteten 10 v.u.Z. ein römisches Lager für 500 Mann (röm. Infanterie). Nemeter (ein germanischer Volksstamm) übernahmen um 74 u.Z. nach Abzug der Römer das Gebiet ... Hier klicken!
Schlossruine
Hirschhorn - Stadt und Burg
Im Gerberbachviertel
Weinheim - SchlossDie Stadt Weinheim (ca, 44.000 Einwohner) liegt an der badischen Bergstraße. Auf Grund dieser Lage am Westrand des Odenwaldes gehört Weinheim zu den Orten mit dem mildesten Klima
in Deutschland. (Hier klicken!)
Lorsch
Heppenheim - Markt
Michelstadt - RathausDas Michelstädter Fachwerk-Rathaus, das auf einer Briefmarke der Deutschen Post verewigt und in der ganzen Welt bekannt ist, wurde im Jahre 1484 im Stil der Spätgotik errichtet. Es handelt sich aufgrund seiner besonderen Architektur um ein sogenanntes „Stelzenrathaus“. Das Rathaus diente von Beginn an als Markthalle und stand ursprünglich vollständig auf Säulen aus Eichenholz, die an der Rückseite im Osten später durch einen Unterbau aus Steinmauer ersetzt wurden. (Hier klicken!)
Amorbach - Kirche
Bensheim - MarkttagBensheim (40000 Einwohner) zeichnet sich, wie die anderen Orte an der Bergstraße auch, durch ein besonders mildes und sonniges Klima mit ca. 1500 Sonnenstunden jährlich und dem
frühesten Frühlingsbeginn Deutschlands aus. Geschützt durch den Odenwald gedeihen im milden Klima hier Kiwis, Mandeln, Feigen und Pfirsiche. Die Bergstraße wird deshalb oft auch als „Riviera
Deutschlands“ bezeichnet. (Hier klicken!)
Blick auf Burg Lindenfels
Ladenburg
Erbach
Zwingenberg - Schloss"Wann oder durch wen diese Stadt erbaut wurde, hat man keine eigentliche Nachricht, daß sie aber eine uralte Stadt sei, schleußt man aus allen Umständen." Zwingenberg besitzt seit 1274 Stadtrechte, als König Rudolf von Habsburg sie als strategischen Südpfeiler der Grafschaft Katzenelnbogen ausbaute. (Hier klicken!)
Eberbach - Gasthaus KrabbensteinDie Stadt Eberbach am Neckar (zum Bundesland Baden- Württemberg gehörend) liegt an der sogenannten romantischen Burgenstraße. Der höchste Berg des Odenwaldes, der Katzenbuckel (626 m ü. NN), befindet sich unweit der Stadt. (Hier klicken!)
Brunnen - TrinkhalleBad König ist eine der ältesten Siedlungen im Mümlingtal. Es war bereits in grauer Vorzeit Siedlungsplatz der Germanen. In der Römerzeit soll die Bezeichnung für den Ort Quintiacum gewesen sein. Quinticha ist der Name, mit dem Bad König in den Jahren 820 bis 822 urkundlich erwähnt wird. Im Mittelalter war es ursprünglich Reichbesitz und gehörte dann zum Besitz des Reichsklosters Fulda. (Hier klicken!)
Sagenhafter Odenwald

