Kalender - Hessen:

 

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Meine Kalenderblätter

 

Für jeden Monat gibt es Geschichten und Geschichtchen, Wissenswertes, Ernsthaftes und Amüsantes aus dem Odenwald zu einem bestimmten Thema.

September:

Naturgeschichten

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"Geschichten für JUNG und ALT!" 

 

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Ausflugstipps für den Odenwald (und nähere Umgebung) -   Seite I

 

Der Kaiserturm auf der Neunkircher Höhe (605 m ü. NN – höchster Berg im hessischen Teil des Odenwaldes) ist 34 m hoch. Er ersetzte 1906 einen an gleicher Stelle stehenden Holzturm aus dem Jahre 1888, der in einer Sturmnacht (Febr. 1904) zerstört wurde. Kaisertürme und Kaiserwarten sind Denkmäler, die bis 1918 zu Ehren der deutschen Kaiser im Deutschen Reich oder für den Kaiser Franz Joseph (Österreich-Ungarn) errichtet worden sind. Die Errichtung dieser Türme und Warten war u.a. auch dazu gedacht, um dem sogenannten Bismarck-Kult, in dessen Zuge beispielsweise viele  Bismarcktürme errichtet worden sind, entgegenzutreten.  Im Kaiserturm  auf der Neunkircher Höhe befindet sich die „höchste Wirtschaft“ des Odenwaldes. (Nur am Wochenende geöffnet) Unweit des Turmes entspringt der Mergbach - einer der Quellbäche der Gersprenz. (So verkünden dies seit 2013 neue Hinweisschilder!)

Östlich des Turmes finden Sie den "Seibertstein" - eine Felsenburg.

 

Zu erreichen:

Landstraße Winterkasten – Neunkirchen, Parkplatz Weinberg, Hinweisschilder vorhanden, ca. 30-45 Min.

Ireneturm auf der Tromm im Schneeschauer
Ireneturm auf der Tromm im Schneeschauer
Es ist Mitte November und die Tromm legt zum ersten Male ihr Winterkleid an. Mit 577 m ü. NN ist dieser Berg der fünfthöchste im Odenwald. Der Irene-Turm (erbaut 1910, 27 m hoch) wurde nach der Prinzessin von Hessen-Darmstadt benannt. Der Turm kann bestiegen werden. (Schlüssel muss geholt werden.) Neuerdings steht am Turm eine Tafel des Geo-Parks, auf der man auch lesen kann: "Die Geldmittel aus Eintrittsgebühren und Mieteinnahmen für die UKW-Funkstation werden von der TH Karlsruhe ergänzt, die auf der Tromm eine Erdbebenwarte betreibt. Auch wenn im Jahr 1911 tatsächlich ein kleineres Erdbeben mehrere Häuser auf der Tromm beschädigte, ist hier keine erhöhte seismische Aktivität zu verzeichnen ..."
Der Tromm-Höhenzug ist bewaldet und markiert die Grenze zwischen dem kristallinen (oder vorderen oder westlichen) Odenwald und dem Buntsandstein- (oder hinteren oder östlichen) Odenwald. Siehe auch „Exkursionsführer“!
 
Zu erreichen:
Parkplatz "Tromm", am Sendemast (Sichttafel vorhanden)
Folgen Sie dem Wanderweg 2 (vom Parkplatz in den Wald und dann links)
Waldsee im Herbst
Waldsee im Herbst
Hier ein Wandertipp für die, welche ihr naturkundliches Wissen wieder auffrischen möchten:
Beginnend am Bürgerhaus in Mörlenbach folgen Sie dem „Naturkundlichen Wanderweg“. 20 Schautafeln vermitteln Ihnen auf diesem Wanderweg Wissenswertes zur heimischen Landschaft, zur Tier- und Pflanzenwelt. Die Gesamtlänge des Wanderweges beträgt ca. 8 km (Dauer etwa 2-3 Std.)
Siehe auch „Kleiner Exkursionsführer“ Teil I – Hier klicken!
 
Zu erreichen:
Mörlenbach – Bürgerhaus, Parkplätze vorhanden
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Der Waldsee im jahreszeitlichen Wandel:
Bismarckwarte
Bismarckwarte

Bestimmt kennen Sie einen der 146 Bismarck-Türme. Früher sollen es sogar 240 gewesen sein, und selbst in Papua-Neuguinea, Chile, Kamerun und in Tansania standen solche Bauwerke. Der Bismarck-Turm bei Lindenfels steht auf der Litzelröder Höhe (452 m ü. NN, erbaut 1906/07 und wird Bismarckwarte genannt)

Naturdenkmal: Biotitschiefer ist durchdrungen von hellem rötlichen Granit
Naturdenkmal: Biotitschiefer ist durchdrungen von hellem rötlichen Granit
Nur wenige Meter vom Turm entfernt steht eine Tafel des Geoparkes. Die anstehenden Gesteinsschichten neben des Schildes waren früher als ein Naturdenkmal auswiesen. Hier findet man nämlich Biotitschiefer an der Oberfläche, der durchdrungen ist mit hellem rötlichem Granit. Dieser Schieferzug trennt den Gabbro im Norden vom Granit im Süden. Die Geologen haben diesen Schieferzug von Heppenheim bis Reichelsheim nachgewiesen. Und dies ist wirklich eine Besonderheit. (Siehe auch „Kleiner Exkursionsführer", Teil II)
 
Zu erreichen:
B 47 Bensheim – Lindenfels, im Ortsteil Litzelröder großer Parkplatz direkt an der B 47, schöner Blick auf Burg und Stadt Lindenfels, Aufstieg zur Bismarckwarte (Hinweisschild vorhanden), auch möglich: mit PKW direkt zum Turm, Parken am Waldrand, von hier schöne Wanderwege auf den Höhen

Am Stadtrand von Weinheim liegt auf einer Anhöhe das sogenannte Raubschloss. Eine Tafel berichtet, dass nur einmal das „Schloss“ in schriftlichen Quellen (1303) erwähnt wurde. Heute erinnert nur noch wenig an diese Burganlage. Der Name „Raubschloss“ soll aus dem Volksglauben, dass hier einst ein Raubritter die Kaufleute, die durch das Gorxheimer Tal zogen, ausgeraubt hätte, entstanden sein.

Benutzen Sie vom Parkplatz den Wanderweg Nr.1, um zum Raubschloss zu kommen. Bereits nach wenigen hundert Metern erläutert ein Schild den „Schälwald“, den Sie jetzt durchwandern. Typisch für diesen „historischen“ Wald sind die wulstigen Verdickungen am Fuße der Eichenstämme. Weinheims Rotgerber (siehe auch Gerberbachviertel in Weinheim – hier klicken -) benötigten Eichenrinde für das Gerben. Dafür wurden 15 – 20 jährige Eichen gefällt. Da dies wiederholt geschah ( „auf den Stock setzen“), entstanden diese Verdickungen.
 
Zu erreichen:
Richtung Gorxheimer Tal, am Schwimmbad zum Parkplatz „Bannholz“ (ca. 100m geradeaus), Wanderkarte am Parkplatz vorhanden, Wanderweg Nr.1, nach ca. 50 m links zum Raubschloss (ca. 60 Min. Rundweg)
Um zu dem Raubschloss zu kommen, müssen Sie direkt an der Tafel „Raubschloss“ einem Trampelpfad (rechts von der Tafel) folgen, der zuerst fast zugewachsen und deshalb kaum zu erkennen ist. Ein altes verwittertes Holzschild zeigt Ihnen dann (nach ca. 150 m) an, dass Sie das „Schloss“ gefunden haben.
Die „Römische Villa Haselburg“ aus dem 2.Jh. unserer Zeitrechnung (Gemeinde Hummetroth bei Höchst/Odenwald) ist ein Gutshof aus der römischen Besiedlungszeit. Diese Ausgrabungsstätte ist ein Freilichtmuseum und jederzeit zu besichtigen. Die sogenannte „Villa Haselburg“ ist die bisher größte und am besten erforschte Anlage der mehreren hundert Gutshöfe, die es in Hessen gibt.
 
Zu erreichen:

Landstraße Brensbach – Höchst/Odenwald, auf der Berghöhe (nahe des Ortes Hummetroth) direkt neben der Straße befindet sich die Ausgrabungsstätte, Hinweisschild beachten, Parkplatz vorhanden

 

Siehe auch hier! (Neckar-Odenwald-Limes)

Gagernstein
Gagernstein
Relativ unbekannt sind die Felsburgen bei Steinau. Entstanden durch die Wollsackverwitterung sind diese Felsen in ihrer Größe imposante Erscheinungen. Vom Parkplatz „Am Gagernstein“ können Sie das „kleine Felsenmeer“, den „Gagernstein“, die Felsengruppe „Rimdidim“ erwandern und die kleine Höhle oberhalb des „Gagernsteines“ (als Hilfe: Folgen Sie dem weißen Kreuz!) suchen.
 
Zu erreichen:
Landstraße zwischen Brandau und Groß-Bieberau (Fischbachtal), im Ort Steinau folgen Sie dem weißen Hinweisschild „Gagernstein“, am Ortsende befindet sich der Parkplatz „Am Gagernstein“, Tafel mit eingetragenen Wanderwegen vorhanden, Wanderweg Nr.2 - steiler Anstieg zum Berggipfel, ca. 30 bis 45 Min.
Zinauer Schlösschen
Zinauer Schlösschen

Wandern Sie vom Parkplatz "Gagernstein" in die entgegengesetzte Richtung (siehe Schautafel mit Wanderwegen), dann kommen Sie ebenfalls zu einer imposanten Felsburg, die als Zinauer Schlösschen bezeichnet wird. (ca. 20 - 30 Min,)

Im Tierpark
Im Tierpark

Inmitten des Odenwaldes liegt der idyllische Bergtierpark Erlenbach. Eingebettet in einer herrlichen Landschaft findet man hier Gebirgstiere aus fünf Erdteilen.

Die Tiere leben in großzügigen Freianlagen, die ihrer natürlichen Umgebung nahezu entsprechen. Aufgrund dieser artgerechten Haltung sind fast das ganze Jahr über Jungtiere zu bestaunen. Auf einen ein Kilometer langen Rundweg kann man die Tiere – vom Alpaka bis zum Zwergesel – ganz aus der Nähe betrachten und auch füttern!

Anfahrt, Parkmöglichkeiten, Öffnungszeiten und Preise entnehmen Sie bitte hier:

http://www.bergtierpark-erlenbach.de/start.html

Herbstwanderung

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Wie wäre es mit einer „Morgenwanderung“ über die Höhen des Odenwaldes?! Sie können bei klarem Wetter das Nebelwallen in den Tälern beobachten und Sie selbst genießen die wärmenden Sonnenstrahlen. Ein Vorschlag könnte sein: Vom Parkplatz „Eichenschlag“ am Ortsrand von Vöckelsbach zum Bildstock (Wanderweg Nr. 3, ca. 30 Min.) oder weiter bis zu den „Götzensteinen“ (Wanderweg Nr. 3 und 4, ca. 60 Min.).
Zu erreichen:
Landstraße zwischen Mörlenbach und Waldmichelbach, Abzweig Vöckelsbach – Ortsende Vöckelsbach Richtung Geisenbach (Hinweisschild „Naturparkplatz“)
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Text auf dem Sockel: "Zu Ehren der Mutter Gottes ist dieser Bildstock von Peter Weber und seiner Ehefrau Maria 1795 aufgestellt worden."
(Um ein Bild zu vergrößern, klicken Sie drauf!)

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Nees-Stein; 1836 versuchten Wilderer, den Gräflichen Wildmeister Nees an dieser Stelle umzubringen. Der Anschlag misslang. Aber sie schossen dem Wildmeister das linke Auge aus.
Nees-Stein; 1836 versuchten Wilderer, den Gräflichen Wildmeister Nees an dieser Stelle umzubringen. Der Anschlag misslang. Aber sie schossen dem Wildmeister das linke Auge aus.
Wandern Sie vom Parkplatz „Dehnbuche“ zum „Nees-Stein“. Vorbei am „Steinernen Tisch“ - solche Lagerplätze wurden im 18./19. Jh. für die landesherrschaftlichen Jagdgesellschaften geschaffen – kommen Sie nach weiteren 500 m zum Gedenkstein. Er erinnert an die Zeiten als auch im Odenwald die Wilddieberei noch alltäglich war. Auf der Tafel des Geoparks kann man lesen: „Im Jahre 1835 wurde ein Wilddieb vom Gräflichen Wildmeister Ernst Nees auf der Flucht erschossen. Nach einer langen Gerichtsverhandlung besagte das richterliche Urteil, der Wildmeister habe in berechtigter Notwehr gehandelt. Die Freunde des Getöteten, allen voran der Lange Gilles, wollten sich damit nicht abfinden. So trafen sie sich auf dem „Hohen Zorn“ und schworen dem Wildhüter Rache ...“ Wie geht es weiter mit der Moritat? Diese Tafel steht am „Steinernen Tisch“.
 
Zu erreichen:
Parkplatz „Dehnbuche“, Landstraße zwischen Rohrbach und Mossau, Wanderweg Nr. 3 oder dem Zeichen „blaues Quadrat“ (ist kürzer) folgen, ca. 30-40 Min.
Wegekarte für den Exotenwald
Wegekarte für den Exotenwald
Der Weinheimer Exotenwald, er grenzt an den Schlosspark, wurde 1872 von Christian Freiherr von Berckheim angelegt. Wurden zunächst längs der Wege wertvolle Bäume gesetzt, so pflanzte man später zwischen diesen Alleen fremdländische Bäume (aus Nordamerika, Kleinasien, Nordafrika und dem Mittelmeergebiet). In den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts kamen insbesondere japanische und ostasiatische Pflanzen hinzu. Seit 1955 im Besitz des Landes Baden-Württemberg ist der Exotenwald auf fast 60 ha gewachsen und umfasst heute rund 140 verschiedene Baumarten.
Sehenswerte Baumbestände: Mammutbäume (55 m hoch), Zedern, Zypressen
Bäume im leuchtenden „Herbst-Kleid“: Zuckerahorne, Scharlacheichen, Hickory, Tulpenbäume, Kuchenbäume, Weinahorne
 
Zu erreichen:
Folgen Sie im Weinheimer Stadtgebiet den braunen Hinweisschildern „Schloss“ oder „Exotenwald“. (Parken im Stadtgebiet – nahe Schlosspark)

Die Veste Otzberg liegt auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges (368 m ü. NN). Wahrscheinlich um 1200 erbaut, wurde sie erstmalig 1231 urkundlich erwähnt. Die Burg wechselte häufig die Besitzer, wurde wiederholt belagert und eingenommen, diente für nicht mehr aktive Soldaten als Invalidengarnison, die Gefangene bewachen mussten und war 1803, nachdem die Burg in hessischen Besitz überging, Staatsgefängnis. Der Bergfried („weiße Rübe“ genannt) ist der älteste Teil der Burganlage  (Höhe 17 m). Der etwa 50 m tiefe Brunnen gehört zu den tiefsten in Hessen. Ein 1788 eingebautes Tretrad erleichterte die Wasserentnahme.

 

Siehe auch hier!

Basaltsäulen
Basaltsäulen
Die Burg ist auf einem alten tertiären Vulkankegel erbaut. Direkt unterhalb des Burgberges findet man einen geologischen Aufschluss, der die Säulenstruktur des Basalts sehr schön erkennen lässt.
 
Zu erreichen:
In der Gemeinde Hering (bei Reinheim – ca. 7 km entfernt), die zu Füßen der Burg liegt, sind mehrere Parkplätze ausgewiesen. Empfehlung: Fahren Sie bis Mitte Ort, dann dem Parkschild (schmale Straße) folgen, Parkplatz direkt unterhalb der Burg. 80 m vom Parkplatz finden Sie den geologischen Aufschluss. Berühmt ist auch der Ostermarkt in Hering.

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