Kalender - Hessen:

 

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Ausflugstipps für den Odenwald (und nähere Umgebung) -   Seite VI

Den "Magnetberg" im nördlichen Odenwald erreicht man vom Naturparkplatz "Burg Frankenstein" aus in südlicher Richtung gehend. Nach dem "Summloch" (müssen Sie unbedingt ausprobieren) erreicht man die ersten "Magnetklippen". Das Gestein ist dunkler Gabbro (basisches, meist grobkörniges Tiefengestein). Die beiden wichtigsten Bestandteile sind zu 70% Plagioklas (Kalknatronfeldspat) und zu 20% Pyroxen (gehört zu der Gruppe der Augite - gr. auge = Glanz, gesteinsbildendes Mineral). Geologen nehmen an, dass das Gestein durch einen gewaltigen Blitzeinschlag magnetisiert wurde. Einen Kompass an die Steine gehalten und die Nadel zeigt deutliche Anziehungen in wechselnden Richtungen. Oder nehmen Sie einen kleinen Magneten mit. Er wird auch an einer senkrechten Gesteinswand haften!

 

Zu erreichen:

Von der B3 auf die B 426, südlich von Eberstadt, braunes Hinweisschild "Burg Frankenstein", Naturparkplatz "Frankenstein", auf dem Wanderweg Nr. 3 (roter Strich) Rundweg, ca, 1- 1,5 Std.

 

 

Eine Wanderung zum Kirchberghäuschen führt Sie hoch über die Stadt Bensheim. Genießen Sie einen herrlichen Blick auf die Stadt, die Rheinische Ebene und die Berge des Odenwaldes mit der Starkenburg. Der Weg führt durch die Weinpflanzungen. Auf Tafeln wird Interessantes zum Weinanbau vermittelt.

 

Zu erreichen:

oberhalb des Stadtparkes, hier auch Sichttafel mit Wanderwegen, ca. 30 Min.

Der passende Wegweiser!
Der passende Wegweiser!

Das "Wildfrauhaus" ist eine imposante Felsenburg. Die Tafel neben den Steinen erzählt die passende Sage: "Es wird erzählt, dass hier zwei wilde Menschen, ein Mann und eine Frau gewohnt hätten, die viele kranke Leute kuriert haben sollen. Als der Mann gefangen wurde, soll ihm das Weibchen nachgerufen haben: 'Sag alles, nur nicht, wozu die wilden Salben gut sind.' Die wilde Salbe oder Selbe ist der Salbei, eine Heilpflanze."

Ein Rundweg (Wanderweg L2) lohnt sich: Fischteiche, schöne Täler und Mischwälder mit altem Baumbestand, Schalenstein, Darstellung des Alters der Bäume am Beispiel eines gefällten "Baumriesen". Sehenswert sind auch nahe des Ortes die "Stockacker", die auf alte Begrenzungen (z.B. für Viehweiden) hinweisen.

 

Zu erreichen:

Lützelbach an der L 3102, zwischen Bensheim - Fischbachtal/Gross-Bieberau, Parken am Ortsrand Naturparkplatz "Lützelbach", Sichttafel mit Wanderwegen vorhanden, Wanderweg L 2, zu dem Wildfrauhaus ca. 35 Min., Rundweg ca. 1, 5 Std.

Neunkirchen ist mit 517 m ü. NN einer der höchstgelegenen Orte im Odenwald. Das Wahrzeichen ist die dominante Kirche, die als Quellenkirche (Wallfahrtskirche - bis zur Reformation) eine frühmittelalterliche Kirche war. 1480 und 1742/43 wurde die Kirche umgebaut. Sehenswert sind im Bereich der Kirche die Sandsteingrabmäler und die beiden alten Linden. Im Ort - vorbei am Ohly-Denkmal - ist der Quellkopf der "Heiligen Quelle" noch interessant. Die Sage berichtet von einer Frau, die um das Jahr 300 u.Z. die heilkräftige Quelle mitten im Urwald entdeckt haben soll. Viele Leute sind daraufhin gekommen, auch die beiden arabischen Ärzte Cosmas und Damian. So hat sich aus der Einsiedelei nach und nach eine Kapelle und dann die Wallfahrtskirche, die Cosmas und Damian geweiht wurde, entwickelt.Die Quelle sprudelt heute noch.

 

Zu erreichen:

Neunkirchen zwischen Winterkasten und Lützelbach, Parken am Ortseingang, dort auch Karten und weitere Infos, Rundgang durch den Ort ca. 30 Min.

Unweit von Stallenkandel steht ein aus einem Sandstein gehauener Bildstock ca. 20-25 m vom Weg entfernt mitten im Feld. Das Häuschen ist zur Hälfte abgebrochen. Da dieser Bildstock nach zwei Seiten Nischen besaß, gehört er zu den äußerst seltenen Bildstöcken. Zwei Sagen gibt es zu diesem Bildstock:

1. Zwei Ritter sollen sich hier (während einer Hungersnot) wegen einer gefangenen Maus erschlagen haben. (Eine Sage, die mehrmals im Odenwald erzählt wird.)

2. Sollte der Stein entfernt oder versetzt werden, drohe Unheil. So wird auch heute weiter um diesen Stein herum gepflügt und geerntet.

 

Zu erreichen:

Landstraße Mörlenbach – Waldmichelbach (L 3120) oder Zotzenbach – Siedelsbrunn (L 3409), Kreidacher Höhe, Hinweisschild zum Naturparkplatz „Kreidacher Höhe“ beachten, Sichtkarte mit Wanderwegen vorhanden, Wanderweg Nr. 3 Richtung Tromm, ca. 30-45 Min.

 

Auf dem "Donnersberg"
Auf dem "Donnersberg"

Der "Donnersberg" - Gemarkung Mörlenbach - ist eigentlich laut Grundbuch der "St. Ulrichsberg". Wahrscheinlich ist dieser Berg eine vorchristliche Kultstätte (germanische Gottheit Donar - Donnersberg) und wurde dann nach der Bekehrung der Menschen zum christlichen Glauben zu einem frühchristlichen "Gottesplatz". Dem entspricht auch, dass ehemals heidnische Kultplätze von der christlichen Kirche übernommen wurden.

 

Zu erreichen:

B 38, Mörlenbach- Rimbach, am Ortsende von Mörlenbach zweite Feldeinfahrt rechts, asphaltierter Feldweg zum Wäldchen,

Oder: eine Kurzwanderung, Parkplatz Rückhaltebecken Ortsende Mörlenbach Richtung Weiher, über die Straße zum Feldweg auf den Höhenzug und hinab ins Weschnitztal

Felsenburg "Bügeleisen"
Felsenburg "Bügeleisen"

Das "Bügeleisen" ist eine imposante Felsenburg, die durch für den Odenwald so typische Wollsackverwitterung entstanden ist. Den etwas seltsamen Namen verdankt diese Felsenburg dem querliegenden Stein, der über der Steingruppe liegt. (Siehe auch "Kleiner Exkursionsführer", Teil I, 7.Kapitel, Verwitterung.)

Zu erreichen:

In Rimbach (B38) dem weißen Hinweisscheid "Kreiswald" folgen Richtung Albersbach, Naturparkplatz "Kreiswald", Sichttafel mit Wanderwegen vorhanden, zuerst Obstlehrpfad dann Wanderweg Nr. 10 (Rundweg) ca. 1-1,5 Std.

Im Eiterbachtal
Im Eiterbachtal

Das Eiterbachtal ist im oberen (nördlichen) Teil als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der Eiterbach durchfließt als Mäander eines der schönsten Täler im Odenwald. Abstecher zum "Lichtenklinger Hof" (altes Quellheiligtum und Kapellenruine - Wallfahrtsort) möglich.

Zu erreichen:

In Heiligkreuzsteinach - Hinweisschild Ortsteil Eiterbach (K 4119), Straße (Sackgasse) bis zum Naturparkplatz "Lichtenklingen", Karte hier vorhanden, Wanderweg 2 (Rundweg um das NSG, ca. 1 - 1,5 Std.),

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Bilder aus dem NSG "Eiterbachtal" - Um ein Bild zu vergrößern, klicken Sie drauf!

Der Menhir von Alsbach
Der Menhir von Alsbach

Der Hinkelstein (Menhir) von Alsbach wird auf ein Alter von ca. 4.000 Jahren geschätzt. Die in Richtung Odenwald angebrachte Tafel zeigt markante Odenwaldberge. Man nimmt an, dass diese Berge den Jungsteinzeitmenschen als Peilungspunkte für astronomische Daten dienten (Darsberg: Sonnenaufgang am 23.3. und 21.9.; Melibokus am 21.12.; Alexanderhöhe am 21.6.). Der Hinkelstein soll fast 35 Dezitonnen wiegen. Auch soll er über eine Entfernung von 2 Kilometern zu diesem Standort gebracht worden sein.

 

Zu erreichen: 

Alte Bergstraße Alsbach-Hänlein, Ortsteil Alsbach – westliches Ortsende, zwischen Sportplatz und Bahnschienen

Panorama-Blick vom Teltschik-Turm
Panorama-Blick vom Teltschik-Turm

Auf dem 530 m ü. NN hohen "Schriesheimer Kopf" wurde 2001 der 41 m hohe Teltschik-Turm errichtet. 192 Stufen sind zu bewältigen, dann genießen Sie einen herrlichen Rundblick über den Odenwald. Bereits bei leichtem Wind "hören" Sie den Turm!

 

Zu erreichen:

Landstraße Wilhelmsfeld - Heidelberg (Ziegelhausen), auf dem Pass Parkplatz "Langer Kirschbaum", von hier führen zwei Wege zum Teltschik-Turm, Hinweisschilder vorhanden. kürzester Weg: Waldweg nach Osten, dann W7 und Schildern folgen, ca. 15 Min.

Panoramablick vom Teltschik-Turm im Winter
Panoramablick vom Teltschik-Turm im Winter
Kirchhof Schlierbach
Kirchhof Schlierbach

Auf einem kleinen Schild am Friedhof Schlierbach ( Museumsstraße Odenwald-Bergstraße) steht:
"Kirchhof - Die Vielzahl der schlichten reformierten 'Grabstickel', die noch heute auf dem Schlierbacher Kirchhof vorhanden sind, machen ihn zu einer der bemerkenswertesten Ruhestätten des Odenwaldes. Die Grabzeichen, weiße Holzbretter, schließen oben mit dem Dach ab. Die Mehrzahl stammt aus den vieriger und fünfziger Jahren unseres Jahrhunderts. (20.Jh.) Einziger aufgemalter Schmuck ist ein Tontopf mit drei Blumen (Tulpen). Sie künden vom Werden, Sterben und Auferstehen des Menschen. Darunter stehen Ort, Jahreszahl und die Inschrift: 'Hier ruht in Frieden ...'"

Zu erreichen:

mitten im Ort Schlierbach (Ortsteil von Lindenfels)

Burgruine Schnellerts
Burgruine Schnellerts

Die Ruine Schnellerts wurde so wie die Ruine Rodenstein berühmt durch die Sage vom Geisterheer. Hier heißt der wilde Geselle der "Schnellertsherr". Auf der Burg Rodenstein ist es der "Wilde Rodensteiner" - beide sind aber identisch.
Auf dem Burgberg (350,2 m ü. NN) findet man nur noch wenige Reste der Burg Schnellerts. Eine kleine Tafel berichtet: "Erbauer und Besitzer dieser ehemaligen Burg sind nicht bekannt. Die bei der Freilegung und Sicherung der Mauerreste gemachten Funde lassen darauf schließen, dass die Burg Anfang des 13. Jh. erbaut und um 1400 gewaltsam zerstört wurde. Im Burginneren ließen sich zwei ziegelgedeckte Fachwerkbauten nachweisen."

Zu erreichen:

B 38 zwischen Reichelsheim und Gross-Bieberau, braunes Hinweisschild "Burg Schnellerts" (Nähe Niederkainsbach), bis zum Parkplatz "Wildgehege", dort Wanderweg Nr. 4 bzw. 6 folgen, ca. 35-45 Min.; oder im Ort Stierbach parken, Hinweisschild zur Burgruine, ca. 20 Min., steiler Aufstieg

"Olfener Bild"
"Olfener Bild"

Das heute leer stehende spitzgieblige Bildhäuschen, genannt Olfener Bild, stammt noch aus der vorreformatorischen Zeit. Es soll die Andachtsstelle der Olfener Bürger auf ihrem Kirchweg nach Güttersbach gewesen sein. Mit seinen fast 3 m Höhe ist der Bildstock recht groß. Bis zum 19. Jh. war das "Bild" Sammlungs- und Rastort für die Pilger. (Pilgerweg nach Walldürn zur Wallfahrtsbasilika "Zum Heiligen Blut", erb. 1698 bis 1709) 

Zu reichen:

Unmittelbar neben der Landstraße K 47 (Güttersbach - Olfen), parken direkt am "Bild", Wanderungen von hier aus möglich, z. B. zum "Roten Wasser"


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