Kalender - Hessen:

 

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Ausflugstipps für den Odenwald (und nähere Umgebung) -   Seite VII

NSG "Rotes Wasser" bei Olfen im Odenwald
  Moore sind auch im Odenwald sehr selten geworden. Eines der letzten "echten" Moore ist das "Rote Wasser" oder "Olfener Moor" (Olfen, Ortsteil von Beerfelden). Es ist ein Hochmoor, das entsteht, wenn kalkarmes Wasser (Regenwasser) nicht wegsickern kann. Hier vermodern Heidekräuter, Wollgräser, Birken, Weiden und vor allem Torfmoose (Sphagnum), die die Bäume durch ihre Polster ersticken und absterben lassen. Da das Torfmoos in der Mitte am stärksten wuchert, wölbt sich das Hochmoor allmählich uhrglasförmig auf. (Daher der Name "Hochmoor"!)
  Hochmoore bilden sich vor allem in stark beregneten Gebieten in Norddeutschland, aber auch in den Mittelgebirgen - wie unser "Rotes Wasser" bei Olfen!
Bitte verlassen Sie nicht den gut begehbaren Weg!

 

Zu erreichen:

Landstraße Waldmichelbach/ OrtsteilAfforterbach nach Beerfelden (L3120), im Ort Olfen (Tallage) Parkmöglichkeit, Teerstraße rechts (für Autos gesperrt), am Waldrand Wanderweg Nr,. 2 links folgen, führt direkt ins NSG
Oder: Parken am Olfener Bildstock, Wanderweg Nr. 2 folgen (Teerstraße in den Wald), ca. 45 Min. bis 2 Std., es lohnt sich die ausgewiesene Umleitung im NSG zu gehen

 

Auch zu empfehlen wäre ein Rundweg (Wanderweg Nr. 2), der vom Naturparkplatz "Harrasloch" (K 47, Straße zwischen Güttersbach und Olfen) zum "Roten Wasser" führt.

Die Erholungsanlage "Uhlwiese" ist ein Ort der Erholung und Entspannung. Sitzbänke laden wie die Wiese zum Setzen oder Liegen ein.

 

Zu erreichen:

Mörlenbach, Ortsteil Ober-Liebersbach, Hauptstraße im Ortsteil, dann dem Gaststätten-Hinweisschild "Zur Schneeburg" folgen, dort Parkmöglichkeit, weiter diesen Weg ca. 10 Min., von der Anlage aus weitere Wanderungen möglich

Der Niederwaldsee ist ein Baggersee – so wie viele andere Seen (z.B. Bruchsee, Erlache), die man entlang der Bergstraße finden kann. Einst floss hier der Ur-Neckar entlang. Er kam von Ladenburg, durchfloss das Hessische Ried und mündete bei Trebur, südlich von Rüsselsheim, in den Rhein.

Der Niederwaldsee ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Man kann auf bequemen Wegen den ganzen See umrunden und genießt die Ausblicke auf den Odenwald (Melibokus, Auerbacher Schloss, Starkenburg)

 

Zu erreichen:

von Zwingenberg Richtung Rodau/Autobahn A5, gleich hinter den Autobahnauffahrten linker Hand großer Parkplatz unter Pappeln, von hier Wanderweg 1,2,3 folgen, gerade Straße zum See, ca. 30 Min. Rundweg

Im Ebersberger Felsenmeer
Im Ebersberger Felsenmeer

Das Ebersberger Felsenmeer besteht zum Unterschied zum berühmten Felsenmeer von Reichenbach nicht aus Quarzdiorit sondern aus Buntsandstein. Es sind die Überreste einer Buntsandsteinschicht, die durch eingelagerte Kieselsäure verfestigt wurde. Die Verwitterung zerstörte die Buntsandsteinschicht. Während das feine Material (Sand) weggespült wurde, blieben die großen Quader liegen. Das Gestein ist recht scharfkantig und vielfach sind die Blöcke ineinander verkeilt. Moose, Farne und umgestürzte Bäume prägen diese Felsenregion.

Auf diesem Weg (über der Hochfläche, mit Blick auf den Katzenbuckel) kommen Sie an einer alten Steinmauer und sehenswerten Grenzsteinen vorbei.

 

Zu erreichen:

B 45, in Erbach Richtung Bullau, im Ort Bullau Hinweisschild "Felsenmeer" folgen, am Ortsende gleich nach rechts, Schild "Felsenmeer", schmale Straße, gute Parkmöglichkeit am Wasserwerk, dem Wanderweg B2 folgen, er führt Sie direkt zum Felsenmeer, ca. 30 Min.

Oder: von Bullau zum Naturparkplatz "Gebhardshütte", Sichttafel mit Wanderwegen vorhanden (Wanderweg  Nr.1), ca. 25 Min.

Der Menhir von Wersau ist ein einfacher Stein, der auch als Grenzstein gedient haben soll. (Siehe Hinkelpage) Unweit des Steines geht die "Alte Landwehr" (siehe Bild) vorbei. Außer dem Schild ist leider durch die üppige Vegetation nichts von dem Graben zu sehen.

Wikipedia berichtet zur Landwehr: „Mit Landwehr, Landgraben und Landhege werden vorneuzeitliche Grenzmarkierungs- bzw. Grenzsicherungssysteme bezeichnet. Sie werden zumeist ins Hoch- und Spätmittelalter datiert und besitzen in Einzelfällen Längen von über hundert Kilometer ..."

 

Zu erreichen:

B38 zwischen Reichelsheim und Reinheim, Abbiegen nach Wersau, im Ort Rad-Hinweisschild „Groß Bieberau“ folgen, Parken am Ortsende, befestigten Weg folgen, an der Freihalle vorbei geradeaus, Blick nach links zum Waldrand, neben Jäger-Hochsitz erkennt man den hellen Stein, Feldweg nach links zum Wald folgen

 

 

Wasserfontäne
Wasserfontäne

Kommt man aus Richtung Waldmichelbach so erreicht man kurz vor dem Ort Hammelbach (rechte Seite) ein Naturdenkmal der besonderen Art.

Eine Wasserfontäne - bis zu 5 m hoch - liefert das Wasser für den kleinen Teich. Dieser "Kalte Brunnen" funktioniert durch den Höhenunterschied zwischen Quelle (liegt 20 m höher) und Wasseraustritt. 1905 wurde dieses künstliche und doch zugleich natürliche Wasserspiel vom Odenwaldklub angelegt.

Weschnitzquelle
Weschnitzquelle

Die Quelle der etwa 60 km langen Weschnitz wurde 1952 nahe der Gemeinde Hammelbach in Stein gefasst. Eine Tafel erzählt von der unterschiedlichen Festlegung der Weschnitz-Quelle. In der ältesten Beurkundung (im Jahr 763) wurde der Fluss "Wisgoz" erwähnt. Dieser Name wandelte sich dann in den Jahrhunderten zur "Weschnitz". Die Weschnitz verlässt bei Weinheim den Odenwald und mündet nahe des Atomkraftwerkes Biblis in den Rhein (siehe auch Burg Stein - Zullenstein). Bevor die Römer in der 2. Hälfte des 3. Jh. den Flusslauf veränderten und kanalisierten (Grund: verbesserter Transport für die behauenen Steine aus dem Odenwald zum Rhein), nutzte die Weschnitz das Flussbett des Ur-Neckars und mündete weiter nördlich in den Rhein.

 

Zu erreichen:

von Waldmichelbach über Wahlen nach Hammelbach, im Ort Naturparkplatz ausgewiesen, Wanderweg G2, ca. 10 -15 Min. bis zur Quelle, von hier aus lohnt auch der Besuch der gotischen Kapellenruine (14. Jh.) nahe des Friedhofes

Die Quelle des "Höllenbaches" findet man unweit der Landstraße Großsachsen- Oberflockenbach am Westhang des südlichen Odenwaldes. Vieles deutet daraufhin, dass hier so mancher Wasserbehälter mit diesem Quellwasser gefüllt wurde. Wandern Sie auf dem Weg Nr. 3 weiter, so sollten Sie einen Blick auf die mächtigen Auswüchse einer alten Eiche werfen.

 

Zu erreichen:

L 596 Großsachsen - Oberflockenbach, an Kunz'sche Mühle rechts Schotterweg 50 m zum Parkplatz, Sichtkarte mit Wanderwegen vorhanden, Rundweg Wanderweg Nr. 3 ca. 1 Std.

Das Besondere am "Bullauer Bild" war, dass eine ehrwürdige Buche den Bildstock umwuchert hat. Der Baum ist gefällt - der Bildstock hat ein Holzgitter erhalten. Auf dem Bildstock kann noch (mit etwas Fantasie) die Jahreszahl 1561 erkennen. Das bedeutete, dass dieser Bildstock von Katholiken nach der Reformation auf "protestantischem Boden" (Grafschaft Erbach) errichtet wurde. Hier verlief ein alter Pilgerweg nach Walldürn.

 

Zu erreichen:

B 45, in Erbach Richtung Bullau, Naturparkplatz "Bullauer Bild" (ca. 2 km vor Bullau), Wanderweg 2/3, ca. 20 Min.

 

Ruinenreste der Hirschburg
Ruinenreste der Hirschburg

Die hochmittelalterliche Ruine Hirschburg auf dem Hirschberg verdient eigentlich den Namen Ruine schon nicht mehr. Sie wurde einst wie die Ruine Schanzenköpfle, von der nur noch Wälle und Gräben künden, von dem edelfreien Geschlecht der Hirschberger (früher Hirzberger) errichtet. Mehr Informationen zu beiden Burgen geben die Sichttafeln. Wenn Sie dem Rundweg Wanderweg 6 folgen, führt Sie der Weg nicht nur zu den beiden Burgen. Sie kommen auch an alten Grenzsteinen vorbei (mit Hirschgeweih), an Weinbergen und durch alte Baumbestände, die oftmals einen Blick auf die Oberrheinische Ebene freigeben.

 

Zu erreichen:

B3, in Leutershausen an Kirche und Friedhof vorbei bergan, nach Friedhof schmaler Fahrweg zum Parkplatz "Kehrrang", obererer Parkplatz nach rechts (südl.) Wanderweg Nr. 6 folgen, Rundweg ca. 2-3 Std.

Wegweiser am "Schlagbaum"
Wegweiser am "Schlagbaum"

Auf der Wanderkarte ist der "Schlagbaum" mit dem Zeichen "Geopunkt" versehen. Aus historischer Sicht betrachtet ist diese Flurbezeichnung sehr interessant. Zur Zeit der deutschen Kleinstaaterei erhob jeder Landesfürst eigene Zölle. Der "Schlagbaum" ist eine alte Wegezollstation. Sieben Wege führten über diese Grenze (Grafschaften Erbach und Breuberg). Wandern Sie die 1,4 km weiter bis zum "Steinernen Tisch" und zum "Mossau-Krimi" aus dem Jahre 1835, zu dem Nees-Stein.

 

Zu erreichen:

B 47 (Nibelungenstraße), Naturparkplatz "Vierstöck", Sichttafel mit Wanderkarte vorhanden, Wanderweg 7 bis zum "Schlagbaum", dann dem Hinweisschild "Steinerner Tisch" (rotes Kreuz) folgen, Möglichkeit: zurück blaues Quadrat nach Parkplatz "Vierstöck", ca 2-3 Std. für Rundweg

Die Wanderung zum Hildegeresbrunnen können Sie auf einem schönen Rundweg absolvieren. Eine Tafel am Brunnen berichtet, dass bereits erstmals im Jahre 773 dieser Brunnen im Lorscher Codex als Grenzpunkt bei der Beschreibung der Mark Heppenheim benannt wird. Mehr Informationen (auch zum möglichen Namensgeber "Hiltiger") finden Sie auf der Geo-Tafel neben der Schutzhütte. Der Wanderweg führt Sie vorbei am NSG "Hirschwiese" (Moorbildung) und an saftigen Waldwiesen vorbei.

 

Der "Abgelöststein" - eine steinerne Urkunde
Der "Abgelöststein" - eine steinerne Urkunde

Nur wenige Meter vom Brunnen entfernt finden Sie ein Kulturdenkmal der besonderen Art. Eine Geo-Punkt-Tafel erklärt diesen Stein, der als „Abgelöststein“ bezeichnet wurde: "Die Ländereien der Grundherren waren zersplittert und ihre Besitzverhältnisse nicht immer einfach ... Einen wiederholten Besitzerwechsel gab es auch an den Grenzen der Grafschaft Erbach ... Im Jahre 1461 musste der in Finanznöte geratene Erzbischof Diether von Mainz seine im Odenwald gelegenen Gebiete an den Kurfürsten Friedrich von der Pfalz verpfänden. Die Kurpfälzer entschlossen sich, den Besitzerwechsel im Gelände anzuzeigen, indem sie Urkundensteine setzten.“

 

Zu erreichen:

B 460 zwischen Weschnitz und Hiltersklingen, Wegekreuzung Naturparkplatz Wegscheide 1, Sichttafel mit Wanderwegen vorhanden, Rundweg Nr. 4, ca 1- 1,5 Std.

Steinerne Denkmale aus vergangener Zeit stehen direkt neben der Straße. Obwohl man dort schon oft vorbeigefahren ist, man die Steine von der Straße aus sieht, hält man doch nicht an. Aber lohnen tut es sich! Hier einige Beispiele aus dem Odenwald:

- Der „Hinkelstein" von Brombach (Rhein-Neckar-Kreis), K 35 Parkplatz Bußkopf", ca. 200 m Richtung Heddesbach, 2 m von der Straße entfernt

- Das Steinkreuz bei Brandau (Kreis Darmstadt-Dieburg), K69 zwischen Beedenkirchen und Brandau, vor dem kleinen Wäldchen ca. 50 m, neben der alten Straße Gadernheim - Allertshofen

- Die drei Steinklingener Steinkreuze aus dem 15./16. Jh.(direkt neben der Oberflockenbacher Straße - Bushaltestellen) sind an diesem Standort 1993 wieder aufgestellt worden.

- Der Hirtenstein am Waldrand zwischen Lampenhain und Kohlhof (K 4122)

 

Auf den Internetseiten http://www.suehnekreuz.de/ finden Sie eine Auflistung aller Stein-, Kreuz-, Mord- und Denksteine sowie der Bildstöcke, Martern und Betsäulen. Und da sich um solche Steine auch immer Sagen ranken, ist das Stöbern auf diesen Seiten kurzweilig. Z.B. Sage für eines der Steinklingener Kreuzes: Ein Vorfahre des jetzigen Besitzers (Ginsterweg 2) entfernte die Kreuze, da sie ihn auf seinem Feld beim Pflügen behinderten. Da war denn in der folgenden Nacht ein fürchterliches Rumoren auf dem Hofe des Bauern zu hören, das auch in der nächsten Nacht noch andauerte. Erst als die Kreuze an ihren alten Platz gesetzt wurden, kehrte wiederRuhe im Gehöft ein.

Auch sehr interessant ist die Sage von dem Hirtenstein: Zwei Hirten verschiedenen Glaubens sollen sich gegenseitig erschlagen haben. Sie waren in Streit miteinander geraten, weil jeder den besten Glauben haben wollte. Sie ereiferten sich so sehr und wurden so heftig, dass sie mit der Hacke aufeinander losgingen. Schwer verletzt und blutend aus vielen Wunden starben beide, noch bevor ihnen Hilfe gebracht werden konnte. Der katholische sei unter dem Kreuz, der evangelische unter dem Grenzstein begraben worden.

(Um ein Bild zu vergrößern, klicken Sie drauf!)

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Der "Hinkelstein" von Brombach (oben links)            

Das Steinkreuz von Brandau (oben rechts)

Zwei der drei Steinklingener Steinkreuze (unten links)

Der Hirtenstein nahe Lampenhain (unten rechts)

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