Kalender - Hessen:

 

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Für jeden Monat gibt es Geschichten und Geschichtchen, Wissenswertes, Ernsthaftes und Amüsantes aus dem Odenwald zu einem bestimmten Thema.

Dezember:

 

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Bauernregeln - ein uraltes Kulturgut:

 

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Ausflugstipps für den Odenwald (und nähere Umgebung) -   Seite VIII

In der Kleinstadt Bürstadt, im sogenannten "Geologischen Garten", stehen Grenzsteine aus zwölf Jahrhunderten. Eine kleine Tafel berichtet: "Die Steine wurden gesammelt in Gehöften und Fundamenten, in ausgetrockneten Gräben und beim Pflügen der Felder, nachdem sie bei Flurbereinigungen vergangener Jahre von ihren ursprünglichen Standorten entfernt worden waren. Sie künden von 1.000 Jahren Bürstädter Geschichte."

(Mehr dieser Grenzsteine? Hier!)

 

Zu erreichen:

B 47 zwischen Bensheim und Worms, Abfahrt Bürstadt, nahe dem Ortskern liegt der Park mit dem neuen Rathaus und dem Bürgerhaus, Parken am Park

Dreiländer-Stein (1,3 m hoch)
Dreiländer-Stein (1,3 m hoch)

Den Dreiländer-Stein - Grenzstein seit 1837 - erreicht man gut von der Gemeinde Hesselbach. Die eingemeißelten Buchstaben stehen für die drei Länder: GH für Großherzogtum Hessen, GB für Großherzogtum Baden, KB für Königreich Bayern.

Wenn Sie Ihre Wanderung von dem herausgeputzten Ort Hesselbach starten, so sehen Sie nicht nur die Quelle an der katholischen Pfarrkirche, sondern auch die Sühnekreuze, die an Ihrem Weg stehen und die Stellsteine, die einst als "Zaun" dienten. Nördlich des kleinen Ortes ist als deutlicher Erdwall das ehemalige Römerkastell zu erkennen. Auch ein Blick auf die Bildstöcke lohnt sich. Fahren Sie auf diesem Weg "Römerstraße" weiter, so kommen Sie zu weiteren Zeugen der römischen Herrschaft. Das Römerbad bei Würzberg sollte aber unbedingt bei der Besichtigung dazu gehören. (Alle Kulturdenkmäler sind mit neuen farbigen und aussagekräftigen Tafeln versehen.)

 

Zu erreichen:

L3108 (Siegfriedstraße) von Hetzbach nach Schöllenbach, in Schöllenbach weißem Hinweisschild "Eutersee - Hesselbach" folgen, in Hesselbach Parkplatz Ortsmitte, Wanderweg Nr. 3 und ab Waldrand den Hinweisschildern "Dreiländerstein" folgen, ca. 25 Min.

Quelle "Eichbrunnen"
Quelle "Eichbrunnen"

Wenn Sie mal wieder die Burgruine Rodenstein besuchen, so machen Sie doch einen kurzen Abstecher zum "Eichbrunnen". Unweit des Hofgutes "Rodenstein" (ca. 150 m) finden Sie eine gefasste Quelle und eine Tafel des Geo-Parkes, auf der steht: "Schon seit uralten Zeiten werden Quellen als symbolstarke Plätze angesehen. Es sind Orte der Kraft, um die sich geheimnisvolle Mythen ranken. Auch dem Eichbrünnchen werden erstaunliche Wirkungen nachgesagt. Und wenn Sie an einem Sonntag geboren wurden, könnte es vielleicht passieren, dass Sie hier ungewöhnliche Wahrnehmungen haben. Eine alte Sage, die sich um den Eichbrunnen rankt, erzählt von einem Mädchen, das einst ..."

 

Zu erreichen:

vom Hofgut "Rodenstein" Wanderweg Nr. 1 nach rechts,

oder: von Fränkisch Crumbach dem braunen Schild "Ruine Rodenstein" folgen, Parkplatz "Rodenstein", Wanderweg Nr. 1 Richtung Hofgut,

Der Wildtierpark "Brudergrund" wurde 1956 als Natur- und Wildpark (Naherholungsgebiet) angelegt. Bereits 1785 gab es im Tal des Roßbächleins einen herrschaftlichen Wildpark. Heute ist es vor allem Rot- und Damwild, das zum Wandern im Tal animieren. Viele Schautafeln am Weg geben Informationen zum heimischen Wild des Waldes.

Folgt man dem rechten Weg Richtung Erbach, so kommt man nach wenigen Minuten zur "Not Gottes" - die wohl älteste gottesdienstliche Stätte Erbachs (um 1200 n.Chr.). Eine Tafel an der Freiland-Kapelle gibt Auskunft über die Geschichte dieser Stätte.

 

Zu erreichen.

B 45 von Beerfelden kommend, in Erbach den braunen Schildern folgen: Wildtierpark, Parkplatz an der Straße

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Karsterscheinungen im Hinteren Odenwald – eine geologische Besonderheit: Erdbachschwinde

Im Odenwald dominieren Tiefen-, Umwandlungs- und Ergussgesteine im Westen und im Osten der Buntsandstein. Muschelkalk konnte sich im östlichen Odenwald in Einbruchsgräben des Buntsandsteins erhalten. In Erbach/Odenwald findet man zwischen dem Dorf Erbach und Stockheim - zu beiden Seiten der Eulbacher Straße - eine Flussschwinde (auch Ponor oder Schluckloch genannt). Der von Osten kommende Erdbach versickert hier (Südhang) in fünf Löchern und kommt etwa 100 m nördlicher im Gebüsch - nahe der Stockheimer Mühle - am Hang in einer tümpelartigen Verbreiterung wieder an die Oberfläche. Geologen vermuten ein ausgeprägtes unterirdisches Gangsystem mit Seen, denn das Wasser benötigt für diese kurze Strecke 23 Stunden (Messung mit Farbzusätzen). Höhlenforscher sollen das System schon auf 400 m begangen haben.

 

Zu erreichen:

B 45 Erbach Richtung Michelstadt, rechts in Eulbacher Straße einfahren, Parken in dieser Straße möglich, rechts zum Sportplatz (Einfahrverbotszeichen) die Straße „An der Erdbachschwinde“ hinuntergehen, unten nach links Richtung Sporthalle, dann sehen Sie schon die hellen Kalkfelsen und hören auch den Erdbach

 

Im Lautertal (Ortsteil Reichenbach) liegt 336 m ü. NN ein vom Deutschen Alpenverein anerkannter Kletterfelsen, der 17 m hohe Hohenstein. (Ein weiterer Kletterfels ist der 8 m hohe Borstein westl. des Lautertales.) Beide Felsen verfügen auch über Aufstiege mit geringem Schwierigkeitsgrad und werden von vielen Kletterkursen genutzt. Der Hohenstein (ausgewiesenes Naturdenkmal) besteht wie der Teufelsstein und der Borstein aus dem widerstandsfähigen Barytquarz und bildet diese gewaltigen Klippen.

Die Sage allerdings erklärt die Entstehung des Hohensteins und des Felsenmeeres so:

Vor langer, langer Zeit warfen sich die 2 Riesen, „Steinbeißer“ und “Felshocker“ haben sie geheißen, aus reiner Langweile Gesteinsblöcke zu. Riese Felshocker stand am Felsberg und Riese Steinbeißer bei Hohenstein. Der Hohensteiner Riese soll mehr „Wurfgeschosse" gehabt haben und konnte deshalb  auch mehr Felsen in Richtung „Felsberg“ schleudern. So entstand das berühmte "Felsenmeer". Die beiden Riesen liegen noch heute schlafend unter ihren Felsbrocken. Wenn man nachts an den Felsen lauscht, so kann man in der Tiefe ihr Schnarchen hören!

 

Zu erreichen:

B 47 Bensheim - Lindenfels, in Reichenbach dem braunen Schild "Zum Gut Hohenstein" folgen, im Ort Parkmöglichkeit suchen, in der Hohensteiner Straße  (im Bereich der Straßenkehre) links steiler Schotterweg (nur zu Fuß) folgen, Ausschilderung rotes N (für Nibelungensteig) und Re4, mitten im Wald erhebt sich der imposante Fels

So wie der Hohenstein besteht der Borstein auch aus Barytquarz. Er ist mit seinen 8 m auch für Anfänger als Kletterfelsen geeignet und als solcher auch vom Deutschen Alpenverein anerkannt. Von hier aus auch Wanderungen in die nähere und weitere Umgebung möglich - z.B. Vogel- und Naturkundelehrpfad (ausgewiesen - oberhalb des Borsteins)

 

Zu erreichen:

B 47 Bensheim-Lindenfels, in Reichenbach Richtung Beedenkirchen, dann links "Balkhäuser Straße", wieder links "Borstein" (schmale Teerstraße) oder Sie folgen nur dem Hinweisschild Naturfreundehaus, in der Nähe des Naturfreundehauses (oberhalb des Borsteins) Parken möglich

Wenn Sie sich für die Gesteine des Odenwaldes, für den ehemaligen Bergbau und für Wanderungen über Höhen und Täler interessieren, empfiehlt sich als Startpunkt der Parkplatz "Totenkirche". Hier sollten Sie auf dem Friedhof einen Blick zu den Grabsteinen des 19. Jh. werfen und die alte Linde bestaunen.

Eine Geopunkt-Tafel informiert über die Sehenswürdigkeiten. Die Wanderwege sind gut markiert.

 

Zu erreichen:

B 47 Reichelsheim - Michelstadt, zwischen Beerfurth und "Vierstöck", bei Hutzwiese Hinweisschild zum Naturparkplatz "Totenkirche" folgen

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Villa rustica bei Wiesenbach/Baden (Kleiner Odenwald)
Nach dem zufälligen Fund eines in unmittelbarer Nähe befindlichen römischen Kastenbrunnens im Jahre 1969 wurden die Gebäude der eigentlichen Villa Rustica bei einer planmäßigen Geländebegehung 1970 entdeckt und in den Jahren 1972 bis 1974 erstmals archäologisch untersucht.
In antiker Zeit befand sie sich hier nur unweit nördlich der Fernstraße, welche die römischen Siedlungszentren Ladenburg (Lopodunum) und Heidelberg (dessen lateinischer Name unbekannt ist) über Bad Wimpfen (Kastell Wimpfen im Tal) mit dem Obergermanisch-Rätischen Limes bei Osterburken (Kastell Osterburken) verband.
Der Gutshof wurde von einer Umfassungsmauer von ...
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Zu erreichen:
  Landstraße Wiesenbach Richtung Lobenfeld und Aglasterhausen, am Ortsende von Wiesbaden rechts Hinweiszeichen Naturparkplatz (Sportplatz), Parkmöglichkeit, Wanderweg Nr. 1 folgen, dann den "Hirschberg-Weg" Wanderweg Nr.3, links zur Villa rustica (schmaler Weg - Wanderweg Nr. 3) hier steht Info-Tafel zur Geschichte des Waldes

"Weißer Stein" - vom Teltschik-Turm gesehen
"Weißer Stein" - vom Teltschik-Turm gesehen

Der "Weiße Stein" ist ein 548 Meter hoher Berg im westlichen Odenwald (nördlich von Heidelberg und östlich von Dossenheim). Auf dem "Weißen Stein" befindet sich ein 20 Meter hoher Aussichtsturm. Er wurde1906 von Mitgliedern des Odenwaldklubs gebaut. Die Höhengaststätte "Weißer Stein" (mit Biergarten und Kinderspielplatz) ladet zum Verweilen ein. In einiger Entfernung zu Aussichtsturm und Gaststätte gibt es seit 1976 einen 108 Meter hohen Fernmeldeturm der Deutschen Telekom AG und einen weiteren Antennenträger. 

 

Zu erreichen:

Landstraße Wilhelmsfeld - Ziegelhausen (L 596), auf dem Pass - Parkplatz "Langer Kirschbaum", Weg nach Westen (W 10), Gaststätten-Wegweiser ab Parkplatz vorhanden, ca. 45 Min.

 

Die Legende berichtet, dass einst ein französischer Offizier während der Pfälzischen Erbfolgekriege (1688-97) hier von wütenden Bauern erschlagen wurde. Er hatte mit seinen hungrigen Soldaten ein Feld geplündert. An diese Mordtat erinnert das Franzosenkreuz bei Birkenau.

 

Zu erreichen: 

Landstraße Birkenau - Abtsteinach, am grünen Ortseingangsschild Kallstadt Parkmöglichkeit (linke Straßenseite von Birkenau kommend), Weg Nr. B4 zuerst fast parallel zur Straße langsam hinauf, ca. 15 Min.

Ein einzigartiges Flurdenkmal - ein Verbotsstein - , das als "Verkehrsschild" diente, steht auf der Affolterbacher Höhe (als Kopie). Eine kleine Tafel erklärt: "Die Inschrift auf dem Stein lautet: L.R.B.Z. (Landsratsbezirk) Erbach

'Wer neber die Wandstein fährt und ohne Rathschuh rehmt, köst 1 Gulden 30 (Kreuzer), Straf 1831.'

Mit Wandsteinen sind Begrenzungssteine an der Straße gemeint. Der Fuhrmann wird aufgefordert, auf dem Weg zu bleiben sowie bei der Talfahrt einen Radschuh anzulegen. Der Einfachheit halber blockierte man meist die Hinterräder mit Hilfe einer Kette, ohne den vorgeschriebenen Radschuh - den eisernen Wagenreifen- zum Schutz der Straße anzulegen."

 

Zu erreichen:

Landstraße Waldmichelbach/ OrtsteilAfforterbach nach Beerfelden (L3120), vor dem Ort Olfen Parkplatz "Olfener Steinbruch", Sichtkarte vorhanden, folgen sie dem Wanderweg Nr. 3, er führt Sie vorbei am Olfener Museumssteinbruch (Siehe auch Bilder unten!) direkt zum Verbotsstein, ca. 45 Min.

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