Kalender - Hessen:

 

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Meine Kalenderblätter

 

Für jeden Monat gibt es Geschichten und Geschichtchen, Wissenswertes, Ernsthaftes und Amüsantes aus dem Odenwald zu einem bestimmten Thema.

Wissenswertes und Interessantes über den Odenwald lesen Sie in der

 

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Ausflugstipps für den Odenwald (und nähere Umgebung) -   Seite XIII

"Schubertstein" mit Ausblick
"Schubertstein" mit Ausblick

Die Wanderung zum "Schubertstein" bei Buchklingen erlaubt schöne Ausblicke auf das Kallstädter Tal und das untere Weschnitztal.

Am Schubertstein - wie auch auf der Strecke - sind Bänke zum Ausruhen und Schauen aufgestellt.

 

Zu erreichen:

In Buchklingen (K15 Weinheim - Abtsteinach) Weg zum Friedhof, dort Parken, Wanderweg Nr. 3, an der Wegkreuzung weiter schräg versetzt geradeaus, dann noch 100 m, ca. 45 Min. 

 

Schutzhütte auf dem Pass
Schutzhütte auf dem Pass

Die Wanderung durch den Weinheimer Stadtwald könnten Sie vom Parkplatz "Raubschloss" starten. Folgen Sie dem Wanderweg Nr. 3 (Lehrpfad). Die Tafeln erläutern Wissenswertes zur Gerberei im Mittelalter, zur Entstehung des "Schälwaldes, zum "Raubschloss", zum Wald und seinem Baumbestand und zur Prägung des Waldes durch den Menschen - z. B. Entstehung der Hohlwege durch den Viehauftrieb (auf die im Walde liegenden Allmendeflächen) und Überweidung des Waldes. Auch wenn die 20 Jahre alten Tafeln teilweise der Erneuerung bedürfen, die Wanderung lohnt - schon wegen der schönen Ausblicke auf Stadt und Burgen.

 

Zu erreichen:

Weinheim - Gorxheimer Tal, L3257, Parkplatz "Raubschloss" (Gorxheimer Talstraße - Schwimmbad - von Weinheim kommend rechts hoch), Wanderweg 3 (Rundweg), ca. 90 bis 120 Min.

 

Bußmichel-Kreuz
Bußmichel-Kreuz

Das "Bußmichel-Kreuz" steht im Viernheimer Wald und gehört zu den ältesten Steinkreuzen der Bergstraße (2. Hälfte des 13. Jh.). Eine Tafel erklärt, dass einst hier der Weinheimer Ritter Cunradus Reich durch Unfall oder Fehde hier gestorben sei. Die Wanderkarte "Südliches Ried" erklärt mehr als die kleine Tafel: „Das kräftige Sandsteinkreuz trägt in der Kreuzmitte die Inschrift MI/C.Dives/LES, was bedeutet: Ritter Konrad Reich und im unteren Teil des Schildes eine zweisprossige Weinleiter, die heute noch im Wappen der Stadt Weinheim enthalten ist und diese Herkunft bekundet. Der Ritter Konrad von Reich wurde letztmalig 1268 in Weinheim urkundlich erwähnt. Sein genauer Todestag ist nicht bekannt ... Das Sühnekreuz deutet auf eine Mordtat hin. Karl der Große hatte die germanische Blutrache durch einen Sühnevertrag ersetzen lassen. Danach musste der Mörder den Hinterbliebenen einen angemessenen Schadensersatz zahlen und ein steinernes Sühnekreuz am Tatort aufstellen lassen ... Die späteren Generationen, die die Inschrift nicht mehr verstanden, bildeten aus dem "MI" den Namen Michel und glaubten, dass dieser Michel ein Wilderer gewesen sei, der an dieser Stelle von der Obrigkeit ertappt und erschossen wurde.“

 

Zu erreichen:

Landstraße Viernheim - Hüttenfeld (L3111), Parkplatz "Groosschneise", Sichttafel vorhanden, Wanderweg 5, dann V, über Atobahnbrücke, Wanderweg 3 (links), sichtbar in Nähe des Weges, ca. 45-60 Min.

das Hausenkreuz
das Hausenkreuz

Das Hausenkreuz:

Mitten im Lorscher Wald steht das Gedenkkreuz, das an den Tod des Mainzer Oberforstmeister Carl Friedrich Freiherr von Hausen erinnert. Am 27. Mai 1802 war der Freiherr mit seinem Jagdwagen im Lorscher Wald zur Saujagd. Doch dazu kam er nicht, denn schon kurze Zeit später wurde er schwer verwundet nach Neuschloss gebracht. Was war geschehen? Noch bei Bewusstsein sprach der Freiherr von Wilderen, die ihn angeschossen hätten. Martin Wegerle aus Lampertheim stellte sich später dem Gericht. Er wurde vom Gericht freigesprochen. Glaubhaft konnte er nachweisen, dass der Oberforstmeister unverhofft aus dem Gebüsch getreten sei und obwohl sie, der Wegerle und sein Schwager Emmerich, um Gnade gerufen hätten, sofort geschossen habe. Als der Freiherr den zweiten Hahn spannte, habe Emmerich den Freiherrn von Hausen in Notwehr erschossen. Der Freispruch des Wegerle erfolgte am 18. Januar 1805.

 

Zu erreichen:

Landstraße Lampertheim - Hüttenfeld (3110), Naturparkplatz "Wildbahn" nahe der Autobahn, Rundweg Wanderweg Nr. 5, Sichtkarte vorhanden, ca. 90 Min.

 

Hügelgrab 4 mit Mittelstein
Hügelgrab 4 mit Mittelstein

Als gesichert gilt, dass der Odenwald schon recht frühzeitig von Steinzeitmenschen besiedelt wurde. So fand man bei Nieder- und Ober-Liebersbach Steinbeile. Auch wenn die Forscher davon ausgehen, dass solche Einzelfunde nicht als Siedlungsbeleg gelten, so zeigen sie doch, dass unsere Altvorderen von der Rheinebene her in den Odenwald zogen und wenn es auch nur für die Jagd war. Östlich des Odenwaldberges "Steinkopf" fand man mehrere Hügelgräber. Früher zeigte eine Tafel archäologische Funde am Hügelgrab Nr. 2. Leider fehlt diese Tafel nun schon einige Jahre. Dafür verweist eine neue Tafel auf dem Rundweg auf eine ehemalige Kupferverhüttung (laut Tafel: "... vermutlich Mittelalter - oder schon in der Bronzezeit") hin.

 

Siehe auch: "Archäologischer Lehrpfad"


Zu erreichen:

L3120 zwischen Heppenheim und Juhöhe, Parkplatz "An der Lee", von hier westlich gehen, an der Gabelung den linken Weg Nr.3 (vorbei an Tafel "Kupferverhüttung"), auf der Höhe rechts (kleines Schild "Hügelgräber"), dann rechter Hand erstes Schild am Baum "Hügelgrab 1", Wegkreuzung wieder 2x rechts, nahe dem Waldweg "Hügelgrab 2", auf dem Weg "H3" vorbei am "Hügelgrab 4" zurück zum Parkplatz, ca. 30 Min. 

 

Reiter am See
Reiter am See

Die beiden Seen südlich von Lorsch (Froschkanzelsee) werden bevorzugt von Reitern und Anglern besucht. Einen Wanderer begegnet man hier kaum. Lohnenswert ist aber ein Weg zu den Seen. Mehrere alte, schön erhaltene historische Grenzsteine geben Auskunft über die Besitzverhältnisse. (Man erkennt z. B. das „Mainzer Rad“.)

 

Zu erreichen:

L 3111 Lorsch - Viernheim, Abzweig zur ehemaligen Mülldeponie fahren, weiter Straße bis zu den 20-km/h - Schildern, hier Parkmöglichkeit am Straßenrand, dann Weg am Waldrand in Richtung Norden, immer geradeaus und Sie gelangen direkt zum See, Fußweg um See ist möglich, ca. 90 Min.

 

Das NSG „Reinheimer Teich“ besteht seit 1975. Viele seltene Tiere und Pflanzen, etliche stehen auf der „Roten Liste“ und sind vom Aussterben bedroht, findet man in diesem Naturschutzgebiet. Im Jahre 2001 wurde die Europäische Sumpfschildkröte hier nachgewiesen und dies bedeutete eine Riesensensation. Galt doch die Sumpfschildkröte in den alten Bundesländern als ausgestorben.

Weitere Informationen und Fotos finden Sie hier!

 

Zu erreichen:

Nördlich von Reinheim: L 3413 zwischen Spachbrücken und Habitzheim, Parkplatz an der Nordspitze des NSG, von hier schöner und bequemer Rundweg um das Naturschutzgebiet, ca. 60 bis 90 Minuten

 

"Harrasloch" - ein (ehemaliges) Feuchtgebiet
"Harrasloch" - ein (ehemaliges) Feuchtgebiet

Ein kurzer Wanderweg (ohne große Höhenunterschiede) wäre der Weg um das (ehemalige) Feuchtgebiet "Harrasloch".

 

Zu erreichen:

K 47, Straße Olfen - Güttersbach, Naturparkplatz "Harrasloch", Wanderweg Nr. 4 

 

Beginn der "Himmelsleiter" im Mordachtal
Beginn der "Himmelsleiter" im Mordachtal

Die "Himmelsleiter" im nordwestlichen Odenwald können Sie auf zwei Wegen erkunden. Fest steht aber, dass Sie immer einen Höhenunterschied von mehr als 250 m überwinden müssen. Steigen Sie vom Mordachtal (Bereich Frankenbergersmühle) die Himmelsleiter empor, dann verkündet Ihnen eine Geo-Park-Tafel: "Die Himmelsleiter - der schnellste Aufstieg zur Burg Frankenstein."

Sie können aber auch vom Natur-Parkplatz "Am Frankenstein" aus starten und folgen in etwa dem Wanderweg-Zeichen "roter Balken". Nur - dann müssen Sie ja wieder die vielen Stufen hinauf!

Unterhalb der Burg sind eine sogenannte "Baumuhr", ein "Laubhaus" und ein Kohlenmeiler (Querschnitt) zu besichtigen.

Weitere Infos: Homepage "Das Mühltal im Odenwald"

 

Zu erreichen:

L3098 Eberstadt Richtung Nieder-Beerbach, an der Frankenbergersmühle rechts Waldweg Parken möglich, wenige Meter weiter beginnt "Himmelsleiter";

Oder: Parken am Natur-Parkplatz "Am Frankenstein", Wanderweg-Zeichen "roter Balken", an Burg Frankenstein vorbei und durch den Kräutergarten weiter dem Weg folgen, 

 

So müssen die Germanen die römischen Wachtürme gesehen haben!
So müssen die Germanen die römischen Wachtürme gesehen haben!

Limeswachturm "Im oberen Haspel" (WP 10/15), erbaut nach historischen Vorlagen 2010

 

Dieser (nachgebildete) Wachturm war einer der 80 Wachtürme, die auf einer Länge ca. 70 km die römische Provinz Obergermanien (Germania Superior) vor den Barbaren, den freien germanischen Stämmen, schützen sollte.

Wikipedia weiß: "Der Neckar-Odenwald-Limes ist eine römische Grenzbefestigung im heutigen Hessen und Baden-Württemberg, bestehend vermutlich vom Jahre 98 n. Chr. bis zum Jahre 159 n. Chr., als er unter Kaiser Antoninus Pius vom Obergermanischen Limes abgelöst wurde."

Und weiter: "Im nördlichen Abschnitt, also im Odenwald selbst, war dieser Limes nur mit sechs kleineren Kastellen in sehr regelmäßigen Abständen von durchschnittlich knapp sechs Kilometern gesichert. Diese sog. Numeruskastelle boten Platz für rund 150 Mann."

Auf einer der Schautafeln am Wachturm kann man lesen: "Im Schutz des Limes entwickelte sich seit etwa 100 n. Chr. in der römischen Provinz Obergermanien (Germania Superior) mit ihrer Hauptstadt Mainz (Mogontiacum) eine von mediterranen Einflüssen geprägte Kulturlandschaft."

Ein Teil dieser Kulturlandschaft waren die Gutshöfe. (Siehe auch "Römischer Villa Haselburg"!)

 

Zu erreichen:

L3349 zwischen Vielbrunn und Haingrund/Lützelbach, direkt neben der Straße, Parkplätze ausgewiesen, Turm ist am Wochenende von 10-18 Uhr geöffnet

 


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