Kalender - Hessen:

 

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Meine Kalenderblätter

 

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"Geschichten für JUNG und ALT!" 

 

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aus längst vergangener

Zeit

Bauernregeln - ein uraltes Kulturgut:

 

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  April bis Juni 

  Juli bis September

  Oktober bis Dezember

Bauernregeln

Bauernregeln Oktober bis Dezember (aus Wikipedia, gekürzt)

Oktober

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Oktoberschnee tut Mensch' und Tieren weh.

Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein. Ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will.

Warmer Oktober bringt fürwahr, stets einen kalten Februar.

Wenn's im Oktober friert und schneit, bringt der Jänner milde Zeit.

Schneit's im Oktober gleich, wird der Winter weich.

Hilft der Oktober nicht mit Sonne, hat der Winzer keine Wonne.

Viel Nebel im Oktober, viel Schnee im Winter.

Im Oktober Sturm und Wind, uns den frühen Winter kündt.

 

1. Oktober: St. Remigius

Regen an Sankt Remigius bringt den ganzen Monat Verdruss.

 

2. Oktober: St. Leodegar

Laubfall an Sankt Leodegar, kündigt an ein fruchtbar Jahr.

 

9. Oktober: St. Dionysius (Denis)

Regnets's an Sankt Dionys, wird der Winter nass gewiss.

 

14. Oktober: St. Burkhard (Burkard) (Erhebung der Gebeine)

Sankt Burkhard Sonnenschein schüttet Zucker in den Wein.

 

15. Oktober: St. Theresa

Zu Theres' beginnt die Weinles'.

 

16. Oktober: St. Hedwig und St. Gallus

Sankt Hedwig und Sankt Gall' machen das Schneewetter all'.

Gießt Sankt Gallus wie ein Fass, wird der nächste Sommer nass; ist der trocken folgt vom Sommer noch ein Brocken.

Sankt Gallen lässt den Schnee fallen, treibt die Kuh in den Stall und die Äpfel in den Sack.

An Sankt Hedwig und Sankt Gall schweigt der Vögel Schall.

 

17. Oktober

Nach dem Sankt Gallus-Tag (16. Oktober) nichts mehr im Garten bleiben mag.

 

18. Oktober: St. Lukas

Wer an Lukas Roggen streut, es im Jahr darauf nicht bereut.

Ist Sankt Lukas mild und warm, folgt ein Winter, dass Gott erbarm.

 

20. Oktober: St. Wendelin

Sankt Wendelin, verlass uns nie, schirm unsern Stall, schütz unser Vieh.

 

21. Oktober: St. Ursula

Zu Ursula muss das Kraut herein, sonst wird's noch lange draußen sein.

Lacht Ursula mit Sonnenschein, wird wenig Schnee vorm Christfest sein.

An Ursula muss das Kraut herein, sonst schneien Simon und Judas (28. Oktober) drein.

 

23. Oktober: St. Severin

Wenn's Sankt Severin gefällt, so bringt er mit die erste Kält'.

 

25. Oktober: St. Crispinus und Crispinianus, Krispin

Mit Krispin sind alle Fliegen hin.

 

26. Oktober: St. Albin

Warmer Sankt Albin bringt fürwahr stets einen kalten Januar.

 

27. Oktober

Wer Weizen sät vorm Simonstage (28.10.), dem trägt er goldene Ähren ohne Frage.

Bevor du Simon (und) Judas (28.10.) schaust, pflanze Bäume, schneide Kraut.

 

28. Oktober: Apostel Simon und Apostel Judas

Ist's an Judas hell und klar, gibt's Regen erst an Cäcilia (22. November).

Simon und Juda, ja die zwei, führen oft den Schnee herbei.

Bevor du Simon und auch Judas schaust, pflanze Bäume, schneide Kraut.

 

30. Oktober

Zu Ende Oktober Regen bringt ein fruchtbar Jahr zuwegen.

 

31. Oktober: St. Wolfgang

Regen am Sankt-Wolfgangs-Tag, gut für das nächste Jahr sein mag.

Sankt Wolfgang Regen verspricht ein Jahr voll Segen.

 

Entn.: Wikipedia (gekürzt)

November

.....................

Wer nicht im November die Äcker gestürzt, der wird im nächsten Jahr verkürzt.

November hell und klar, ist übel fürs nächste Jahr.

November warm und klar, keine Sorge fürs nächste Jahr.

Hängt das Laub bis November hinein, wird der Winter lange sein.

Hält der Baum die Blätter lang', macht ein später Winter bang'.

Bringt der November Morgenrot, der Aussaat dann viel Schaden droht.

Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter.

Wenn der November blitzt und kracht, im nächsten Jahr der Bauer lacht.

Gefriert im November schon das Wasser, wird der Januar umso nasser.

Donnert's im November gar, so folgt ein gesegnetes Jahr.

Blühn im November die Bäume auf's Neu', dann währet der Winter bis zum Mai.

 

1. November: Allerheiligen

Bringt Allerheiligen einen Winter, so bringt Martini (11. November) einen Sommer.

Allerheiligen bringt Sommer für alte Weiber, der ist des Sommers letzter Vertreiber.

Ist's zu Allerheiligen rein, tritt Altweibersommer ein.

Hat Allerheiligen Sonnenschein, wird's um Martini (11. November) umso kälter sein.

Allerheiligenreif macht zur Weihnacht alles steif.

Bricht vor Allerheiligen der Winter ein, so herrscht um Martini (11. November) Sonnenschein.

 

2. November: Allerseelen

Der Allerseelentag drei Tropfen Regen mag.

Um Allerseelen kalt und klar, macht auf Weihnacht alles starr.

 

3. November: St. Hubertus

Bringt Hubertus Schnee und Eis, bleibt's den ganzen November weiß.

 

4. November: St. Karl

Wenn's an Karolus stürmt und schneit, dann lege deinen Pelz bereit.

 

6. November: St. Leonhard

Wenn auf Leonhardi Regen fällt, ist's mit dem Weizen schlecht bestellt.

Wie's Wetter an Lenardi ist, bleibt's bis Weihnachten gewiss.

Nach der vielen Arbeit Schwere, an Leonhardi die Rösser ehre.

 

11. November: St. Martin

Wenn an/nach Martini Nebel sind, wird der Winter meist gelind.

Ist Martini klar und rein, bricht der Winter bald herein.

Hat Martini einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart.

Wenn die Martinsgänse auf dem Eise geh’n, muss das Christkind im Schmutze steh’n.

Wenn's Laub nicht vor Martini fällt, kommt eine große Winterkält'.

Sankt Martin Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein.

 

15. November: St. Leopold

Der heilige Leopold ist oft noch dem Altweibersommer hold.

 

17. November St. Gertrud

Tummeln sich an Gertrud die Haselmäuse, ist es weit mit des Winters Eise.

 

19. November: St. Elisabeth

Sankt Elisabeth zeigt an, was der Winter für ein Mann.

Es kündigt die Elisabeth, was für ein Winter vor uns steht.

 

21. November: Mariä Tempelgang (Mariä Opferung)

Mariä Opferung hell und rein, bringt einen harten Winter rein.

Mariä Opferung klar und hell, naht ein strenger Winter schnell.

Mariä Opferung klar und hell, macht den Winter streng und ohne Fehl.

 

22. November: St. Cäcilia

Die heilige Cäcilie mit Dank, setzt sich auf die Ofenbank.

Wenn es an Cäcilia schneit, ist der Winter nimmer weit.

Cäcilia im weißen Kleid, erinnert an die Winterzeit.

 

23. November: St. Clemens/Klemens

Dem heiligen Klemens traue nicht, denn selten zeigt er ein mild' Gesicht.

 

25. November: St. Katharina

Wenn kein Schneefall auf Kathrein is', auf Sankt Andreas (30. November) kommt er g'wiss.

Ist an Kathrein das Wetter matt, kommt im Frühjahr spät das Blatt.

Wie das Wetter um Kathrein, wird's den ganzen Winter sein.

Kathrein stellt den Tanz ein. (siehe: Kathreintanz)

 

26. November: St. Konrad

An Konrad steht kein Mühlenrad, weil der ja immer Wasser hat.

 

27. November: St. Virgilius (Fergal)

Friert es auf Virgilius, im Märzen Kälte kommen muss.

 

30. November: St. Andreas

Andreas, hell und klar, verspricht ein gutes Jahr

Wirft herab Andreas Schnee, tut's den Korn und Weizen weh.

Wenn kein Schneefall auf Kathrein (25.11) ist, auf Sankt Andreas kommt er g'wiss.

Hält Sankt Andrä den Schnee zurück, so schenkt er reiches Saatenglück.

 

Entn.: Wikipedia (gekürzt)

Dezember

……………….

Dezember lind, der Winter ein Kind.

Im Dezember Schnee und Frost, das verheißt viel Korn und Most.

Kalter Dezember und fruchtbar Jahr sind vereinigt immerdar.

Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt ein fruchtbar Jahr mit reichlich Klee.

Dezember, kalt mit Schnee, tut dem Ungeziefer weh.

Ist der Dezember wild mit Regen, dann hat das nächste Jahr wenig Segen.

Donnert's im Dezember gar, kommt viel Wind im nächsten Jahr.

Herrscht im Dezember recht strenge Kält', sie volle 18 Wochen hält.

Dezember, veränderlich und lind, ist der ganze Winter ein Kind.

So kalt wie im Dezember, so heiß wird's im Juni.

 

1. Dezember: St. Eligius

Fällt auf Eligius ein starker Wintertag, die Kälte wohl vier Monate dauern mag.

 

2. Dezember: St. Bibiana

Gibt's Regen am Bibianatag, es noch vierzig Tage regnen mag.

 

4. Dezember: St. Barbara

Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee.

Knospen an Sankt Barbara, sind zum Christfest Blüten da.

 

5. Dezember

Nach Barbara (4. Dezember) geht's frosten an, kommt's früher, ist nicht wohlgetan.

 

6. Dezember: St. Nikolaus

Regnet's an Sankt Nikolaus, wird der Winter streng und graus.

Trockener Nikolaus, milder Winter rund um's Haus.

 

7. Dezember: St. Ambrosius

Ist Ambrosius schön und rein, wird Sankt Florian (4. Mai) ein Wilder sein.

 

8. Dezember: Mariä Empfängnis

Zu Mariä Empfängnis Regen bringt dem Heu keinen Segen.

 

13. Dezember: St. Lucia

An Sankt Lucia ist der Abend dem morgen nah.

Sankt Luzia stutzt den Tag und macht die längste Nacht.

Erklärung: Bis zur Gregorianischen Kalenderreform war der 13. Dezember der kürzeste Tag des Jahres, es galt bis dahin der Julianische Kalender.

 

16. Dezember: St. Adelheid

Die Adelheid liebt weiße Flocken, so bleibt die Erde selten trocken.

Um die Zeit von Adelheid, da macht sich gern der Winter breit.

 

17. Dezember: St. Lazarus

Ist Sankt Lazar nackt und bar, gib's ein schönes neues Jahr.

Sankt Lazarus nackt und bar, macht einen linden Februar.

 

21. Dezember: St. Thomas

Wenn Sankt Thomas dunkel war, gibt's ein schönes neues Jahr.

Sankt Thomas bringt die längste Nacht, weil er den kürzesten Tag gebracht.

 

24./25. Dezember: Heiliger Abend, Weihnachten

Wenn es Weihnachten flockt auf allen Wegen, das bringt den Feldern Segen.

Hängt zu Weihnacht Eis von den Weiden, kannst du zu Ostern Palmen schneiden.

Ist es Weihnachten kalt, ist kurz der Winter, das Frühjahr kommt bald.

Wer sein Holz nach Weihnachten fällt, dessen Gebäude zehnfach hält.

Weihnachten im Schnee, Ostern im Klee.

Bis Weihnacht gibt es Speck und Brot, danach kommt Kält' und Not.

Je dicker das Eis um Weihnacht liegt, je zeitiger der Bauer Frühling kriegt.

Wenn's Christkindlein Tränen weint, vier Wochen keine Sonne scheint.

Weihnacht, die im grünen Kleid, hält für Ostern Schnee bereit.

Viel Wind in den Weihnachtstagen, reichlich Obst die Bäume tragen.

 

26. Dezember: St. Stefan

Bringt Sankt Stephan Wind, die Winzer nicht erfreuet sind.

Scheint am Stephanstag die Sonne, so gerät der Flachs zur Wonne.

Windstill soll Sankt Stephan sein, soll der nächste Wein gedeihn.

 

28. Dezember: Unschuldige Kinder

Schneit's an unschuldige Kindl, fährt der Januar in die Schindel.

Haben's die unschuldigen Kindlein kalt, so weicht der Frost nicht so bald.

Sitzen die unschuldigen Kindlein in der Kälte, vergeht der Frost nicht in Bälde.

 

31. Dezember: St. Silvester

Silvesternacht düster oder klar sagt an ein gutes Jahr.

Friert zu Silvester Berg und Tal, geschieht's dies Jahr das letzte Mal.

Silvesterwind und warme Sonn' verdirbt die Hoffnung auf Wein und Korn.

Wenn's Silvester stürmt und schneit, ist Neujahr nicht mehr weit.

 

Entn.: Wikipedia (gekürzt)


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