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Von Pingen, Schächten und Schluchten: das Schriesheimer Schwerspatbergbau-Gebiet

Eingang zur Schriesheimer Spatschlucht
Eingang zur Schriesheimer Spatschlucht

Vom "Pappelbachtal" über den Höhenrücken der "Oberen Griet" bis in das "Weittal" sieht man wie an einer Perlenschnur aufgereiht die Überreste des Schriesheimer Schwerspatbergbaus. Noch weisen Erdeinbrüche, so genannte "Pingen" und Schürfgräben an verschiedenen Stellen auf den ehemaligen ober- und unterirdischen Abbau hin.

In der Zeit nach 1823/24 waren die Spatgruben sehr ergiebig und brachten einen jährlichen Ertrag von 5.000 Gulden. Die 1824 bis 1827 gewonnene Spatmenge von über 1250 t ging fast ausschließlich über den Schiffsweg nach Holland, wo der Schwerspat für die Farbherstellung verwendet wurde.

1939 wurde der Schriesheimer Schwerspatbergbau eingestellt, da sämtlicher Schwerspat abgebaut war. Nach der Stilllegung wurde auch aus den alten Schürfgräben an der „Oberen Griet“ Gesteinsmaterial zur Sicherung der unterirdischen Hohlräume gewonnen.

Besonders sehenswert ist die sogenannte Spatschlucht.

Die Spatschlucht ist aufgrund ihrer Bedeutung als kulturhistorisches und geologisches Zeugnis bereits seit dem Jahr 1937 Naturdenkmal. Sie entstand durch den übertägigen Abbau des Schwerspats. Er wird in der Fachsprache Baryt genannt und besteht aus Bariumsulfat (BaSO4). Es wurde aus heißen, wässerigen Lösungen in einer Verwerfungsspalte ausgeschieden, die sich heute noch anhand ihrer Füllung fast 2 km vom „Zins“ durch das „Weite Tal“ bis in das „Pappelbachtal“ verfolgen lässt.

Baryt fand unter anderem als Zusatz bei der Herstellung weißer Farbe und als Festigungsmittel bei der Papierherstellung Verwendung. Das reichhaltige Vorkommen im „Weiten Tal“ wurde um 1800 zum ersten Mal bergmännisch erschlossen ...

 

(Entn.: Tafeln des Geoparks, gekürzt)

 

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 http://www.themenpark-umwelt.baden-wuerttemberg.de/

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