Kalender - Hessen:

 

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August-Kalenderblatt: "W" - Geschichten

„W“ - Geschichten

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von Joachim Größer (2012)

 

Jetzt denken Sie bestimmt: „He, W - Geschichten? Was sollen denn das für Geschichten sein?“ Nun dieser Titel war mir ein bissel zu lang: Geschichten von Rekorden, Besonderheiten, Extremen und Einmaligem. Und außerdem kann ich jedes Geschichtchen mit einem Fragewort beginnen.

Und das wären meine W-Fragen:

 

Wo steht der höchste Baum in Deutschland?


Natürlich im Odenwald! Nahe der Stadt Eberbach am Neckar (B/Wü) wurde 1997 mit modernstem Gerät eine Douglasie ausgemessen und zum höchsten Baum Deutschlands gekürt! Stolze 59,9 m bringen den Baum ins Rekordbuch. Neuere Wanderkarten vermelden gar 60,1 m. Ist das möglich? Kann ein Baum in 10 Jahren so schnell wachsen? Die Douglasie, vor der Eiszeit auch in Europa heimisch, stammt aus Nordamerika und wurde im Odenwald am Ende des 19. Jh. als „Wirtschaftsbaum“ gepflanzt. Grund: Die Douglasie wächst sehr, sehr schnell. Wenn Sie mir das nicht glauben, messen Sie nach. Jetzt könnte der Baum schon 60,3 m hoch sein! Bandmaß nicht vergessen!

 

Wo steht die berühmteste Kiefer Deutschlands?


Natürlich im Odenwald! Da fragen Sie noch! Besuchen Sie das Auerbacher Schloss - am Westrand des Odenwaldes gelegen. Eine wunderbare Aussicht in die Oberrheinebene belohnt Ihren Aufstieg zum Turm. Und wenn Sie nicht gerade erblindet sind, sehen und staunen Sie über eine mehr als 300 Jahre alte knorrige Kiefer, die auf der Burg wächst. Sie hat Kriege, Orkane, Dürren und andere Katastrophen überstanden und gilt damit zu Recht als ein Naturwunder Deutschlands.

 

Wo gibt es „Dannen“?


Natürlich nur im Odenwald! Dort nennt man alle Nadelhölzer eben „Dannen“. Und wenn Sie zum Naturdenkmal, zur „Krummen Tanne“ wandern, dann werden Sie dort eine recht krumme … na? … richtig: Kiefer erwarten. Auf einer Tafel können Sie nachlesen, dass diese Kiefer aus einem „vor dem Jahre 1700 begründeten Bestand“ stammt.

Wenn Sie aber den sehr krummen Baum unterhalb der Starkenburg sich anschauen, dann erblicken Sie keine „Danne“, sondern einen „Schlangenbaum“, weil … genau, ist nämlich keine „Danne“!

 

Wo steht der älteste Baum Deutschlands?


Nicht im Odenwald! Aber alte Bäume hat auch der Odenwald. Da wäre die „Tausendjährige Eiche“ (oder auch „Dicke Eiche“ genannt) unbedingt zu erwähnen. Sie stand in Airlenbach (Ortsteil von Beerfelden) und soll so 800 bis 1000 Jahre alt gewesen sein. (von Menschenhand gefällt 2012/13) Wenn dieser Baum erzählen könnte? Einer Sage nach soll der Recke Siegfried, Held des Nibelungenliedes, hier einen Auerochsen erlegt haben und aus einer Eichel, die in die Blutlache des erlegten Tieres fiel, wuchs dieser imposante Baum!

Nee, das stimmt doch nicht! Das geht nicht! Dann müsste die Eiche schon älter als 1500 Jahre alt sein oder Siegfried lebte mehr als 500 Jahre und wäre ja nie von Hagen von Tronje, dem Bösewicht, hinterrücks „ermurkst“ worden. So sind die Sagen nun mal! Mit der Wahrheit stimmt das wohl nicht immer!

 

Wie viele Orte rühmen sich, Ort eines berüchtigten Mordes zu sein und streiten sogar deswegen?


7 (sieben) Orte meinen: „Wir haben die Stätte, an der einst der Recke Siegfried von dem bösen Hagen gemordet wurde.“  SIEBEN!

Ganze Heerscharen von Heimatforschern „durchforsteten“ das Nibelungenlied, suchten Orte und Quellen in ihrer Heimat und so mancher glaubte dann, den Treffer gelandet zu haben. Auf einer „Riesenseite“ bei Wikipedia ist das Für und Wider dieser sieben Orte aufgeführt. Hier nun die „heißesten“ Anwärter auf den Titel: „Hier starb Recke Siegfried anno ?“:

-       Otenhaim (Odenheim im Kraichgau, Baden)

-       Spechtsharte (Spessart)

-       Gras-Ellenbach

-       Lindenbrunnen zwischen Hüttenthal und Hiltersklingen (direkt neben der B 460)

-       im Felsenmeer oberhalb von Lautertal-Reichenbach

-       Heppenheim (Tiergartenstraße)

-       Edigheim (Stadtteil von Ludwigshafen)

Also mal ehrlich, nichts gegen die „Ausländer“, aber wollen wir wirklich den Badenern (Odenheim) oder den Pfälzern (Edigheim) unseren Siegfriedmord überlassen? Nie und nimmer – nur in Hessen mordet man sooo schön! Und außerdem kann jeder, der das Museum in Lorsch besucht, den steinernen Riesensarg des Recken Siegfried bestaunen.

Und außerdem hat der Odenwald zwei Siegfriedstraßen, eine Nibelungenstraße, einen Nibelungen-Wanderweg und (fast) jeder Ort im schönen Odenwald hat eine eigene Siegfried- oder Nibelungenstraße, oder sogar beides! Wo also geschah der berüchtigte Mord? Wo???

 

Wo steht die älteste Linde im Odenwald?


800 Jahre soll sie zählen – die Zentlinde auf dem Heiligenberg bei Seeheim-Jugenheim. So wie die Germanen ihre „Mitgliederversammlungen“, das Thing, unter hohen alten Eichen oder Buchen abhielten, so lebte diese Tradition noch im Mittelalter fort. Unter dieser Linde von Jugenheim tagte das Zent-Gericht. Und gar nicht weit entfernt wartete dann, wenn es denn sein musste, auch der Galgenbaum auf den verurteilten Bösewicht. So besaß das Gericht die Blutgerichtsbarkeit („Recht des Schwertes“) und bestraft wurde mit dem Tode, wer geraubt, gemordet, vergewaltigt, Kindsmord begangen, schwul oder lesbisch oder der Hexerei und der Zauberei angeklagt war. Und selbst beim Töten des Delinquenten wurde der Standesunterschied beachtet. Ein Adliger hatte das Vorrecht, geköpft zu werden. Tolles Privileg! Ja, ja, die Kleinen hängt man, die Großen …

 

Wann wurde im Odenwald zuletzt eine Straftat mit dem „Hängen“, dem Tod durch den Strang vollzogen?


 Anno 1804 geschah dies und war, wie alle öffentliche Hinrichtungen in der damaligen Zeit, eine Art „Volksbelustigung“. Eine arme Zigeunerin wurde für den Diebstahl eines Huhnes und zweier Brote zum Tode durch den Strang verurteilt. Als sie zur Beerfeldener Richtstätte, zum Galgen geführt wurde, soll sie den Schaulustigen zugerufen haben: „Warum rennt ihr so? Solange ich nicht da bin, geht es nicht los!“ (Ob das wahr ist? Dann bewies die Frau im Angesicht des Todes nicht nur (Galgen-) Humor, sondern auch Größe.)

Jetzt wollen Sie bestimmt wissen, warum es „dreischläfriger Galgen“ heißt – oder? Nun ja, ich denke, da konnten gleich drei Verurteilte hier „vom Leben zum Tode gebracht“ werden. Und sie „schliefen“ für immer.

Aber wieso haben dann die drei Galgenbalken immer zwei Haken an eisernen Ketten? Und das ist noch heute zu sehen! 3 x 2 = 6 - das weiß doch jeder Erstklässler! Sechs Menschen konnten doch so zugleich hingerichtet werden – und nicht nur drei!

Ach, ist doch egal – denn ich ziehe es vor, im warmen Bett zu schlafen … und wieder aufzuwachen!

 

Wurden eigentlich alle Todesurteile hier vollstreckt?


Eine Anekdote berichtet von einem überaus glücklichen Umstand. So soll anno 1797 es einem Bäuerlein gelungen sein, dem „Hängetod“ ein Schnippchen zu schlagen. Die Schlinge war ihm schon vom Henker (im Volksmund „Meister Hans“ genannt) um den Kopf gelegt worden und er hing auch schon röchelnd im Seil. Doch sein gewaltiger Kropf schob das Seil über das Kinn. „Statt zu baumeln, landete der Bauer im weichen Gras. Die anwesenden Richter konnten nicht umhin, das Ereignis als Gottesurteil anzuerkennen.“ *

Ein Glück, wer solch „nützlichen“ Kropf besaß!

 

Welches ist das berühmteste Liebespaar im Odenwald?


Ein Baumeister des Frankenkönigs Karl des Großen wurde von Imma, Karls Töchterlein, heiß begehrt. Einhard hieß der Auserwählte. Er errichtete auch in Steinbach (bei Michelstadt) die Basilika, die heute seinen Namen trägt.

Eine Sage berichtet nun: „Als beide nach einem nächtlichen Treffen vor die Gemächer der Jungfrau traten, mussten sie entdecken, dass es geschneit hatte und die Fußspuren Einhards im Schnee ihre heimliche Liebe verraten könnte. Da trug Imma ihren Geliebten durch den Schnee. Der Kaiser sah dies. Nach langer Beratschlagung gab er Einhard Imma zur Frau.“

Bestimmt ist diese Sage keine Sage, sondern die pure Wahrheit. Ach, muss Liebe doch schön sein!

 

Nun stellen Sie sich vor, da wartet ein zartes Mägdelein am Fenster auf ihren Liebsten und der steht unter dem Fenster und singt in einer sternenklaren milden Sommernacht:

 

„Du bist min, ich bin din:

des solt du gewis sin.

du bist beslozzen

in minem herzen.

verlorn  ist daz sluzzelin:

du muost och immer darinne sin.“

 

Wer sang solche schönen Liebeslieder?


Das waren die Minnesänger und sie sangen auch für Geld stellvertretend für den heimlichen Verehrer. Außerdem lebten sie so etwa 400 Jahre nach Karl dem Großen und das schöne Liebeslied „Du bist mein, ich bin dein …“ ist in Mittelhochdeutsch und nicht in dem Althochdeutschen der Frankenzeit geschrieben.

So, das hätten wir geklärt. Aber gibt es auch im Odenwald den Nachweis für das Wirken eines solchen mittelalterlichen Künstlers?

Auf Burg Wildenberg (auch Wildenburg genannt und heute eine imposante romantische Ruine) könnte einer gewesen sein. Diese Burg war wohl Vorbild für die Gralsburg Munsalvaesche in dem berühmten mittelalterlichen Epos „Parzival“. In diesem Werk, das in Versform geschrieben ist, kommt auch die legendäre Tafelrunde des englischen Königs Artus (Arthur) vor.

Aber, wer schrieb denn nun den „Parzival“? Natürlich Wolfram von Eschenbach, aber das wussten Sie doch schon.

Und warum ist die Wildenburg zerstört worden? Das waren die Bauern anno 1525 (Bauernkrieg), die sich im „Hellen Haufen“ wider die Obrigkeit zusammengerottet hatten. Und wer war ihr Anführer?

Kein anderer als der berühmte Ritter Götz von Berlichingen. Jawohl, das ist der Herr, dem man den Ausspruch: „L m a A!“ nachsagte. (siehe Februar-Kalenderblatt)

 

Wer ist der bekannteste Odenwälder?


Das ist ein Suffkopp, Macho, Aufschneider, Wüstling und ein Ritter! Geheißen und in die (Sagen-) Geschichte eingegangen ist er als Herr von Rodenstein. Und wie kam ein solch uraltes Adelsgeschlecht in Verruf? Lesen Sie selbst:

 

 „Einer derselben war ein gewaltiger Kriegs und Jagdfreund, Kampf und Jagd war sein Vergnügen, bis er auf einem Turnier zu Heidelberg auch die Minne kennenlernte und ein schönes Weib gewann. Doch lange hielt er es nicht aus im friedsamen Minneleben auf seiner Burg, eine nachbarliche Fehde lockte ihn zu blutiger Teilnahme. Vergebens und ahnungsvoll warnte sein Weib, bat und flehte, sie nicht zu verlassen, da sie in Hoffnung und ihrer schweren Stunde nahe war. Er zog von dannen, achtete ihres Flehens nicht - sie aber war so sehr erschüttert, dass ihre Wehen zu früh kamen - sie genas eines toten Sohnes und - starb. Der Ritter war, dem Feinde näher zu sein, auf seine Burg Schnellerts gezogen - dort erschien ihm im Nachtgrauen der Geist seines Weibes und sprach eine Verwünschung gegen ihn aus. ‚Rodenstein!‘ sprach sie, ‚du hast nicht meiner, nicht deiner geschont, der Krieg ging dir über die Liebe, so sei fortan ein Bote des Krieges fort und fort bis an den Jüngsten Tag!‘ Bald darauf begann der Kampf. Der Rodensteiner fiel und ward auf Burg Schnellerts begraben. Ruhelos muss von Zeit zu Zeit sein Geist ausziehen und dem Lande ein Unheilsbote werden. Wenn ein Krieg auszubrechen droht, erhebt er sich schon ein halbes Jahr zuvor, begleitet von Tross und Hausgesinde, mit lautem Jagdlärm und Pferdegewieher und Hörner- und Trompetenblasen. Das haben viele Hunderte gehört …“

 

Und wenn Sie im Odenwald wandern und Sie sehen von Westen her einen mächtigen Wolkenaufzug, dann denken Sie an diesen Vers:

 

„Es regt sich was im Odenwald.

Und durch die Lüfte hallt’s und schallt.

Der Rodensteiner zieht um.

Vom Rhein her streicht ein starker Luft,

der treibt den Alten aus der Gruft.

Der Rodensteiner zieht um.“

(geschrieben vom Heimatdichter von Scheffel)

 

Wo konnte ein Mensch trotz begangener Missetat frei sein?


Im Odenwald! Nein, nein, nicht im ganzen großen Odenwald, nur ein kleiner Fleck unweit der Burg Rodenstein heißt heute noch „Freiheit“.

Im Internet (Homepage der Gemeinde Lautertal) gefunden:

 

„In der Chronik über die Freiheit liest man: ‚In der Nähe des Dorfes Laudenau befand sich im Mittelalter eine Gerichtsstätte der rodensteinischen Herrschaft, der Steinau angehörte, wo Gericht unter freiem Himmel abgehalten wurde. Die Gerichtsstätte war von einer lebenden Hecke umgeben. Diese Stätte, die etwa 1400 m von der Burgruine Rodenstein entfernt liegt, war damals ’gebannt’ oder ’gefreit’, d. h. geschützt.‘

An der fraglichen Stelle lag damals ein Gutshof, heute ein Gasthaus. Das Wirtshausschild lautet auch heute noch ’Zur Freiheit“ und bedeutet so viel wie gefeites Gebiet. Damals genoss man dort Immunität, also Schutz vor Verfolgung …“

 

Diese Immunität galt nur für einen kurzen Zeitraum, danach … na, Sie wissen schon ... Das Gesetz erwischte die Bösewichter letztendlich doch.

Und auf der Homepage der Gaststätte „Zur Freiheit“ kann man lesen, dass das Gasthaus vor langer, langer Zeit ein beliebter Treff für die Räuberlein war. Nach einem erfolgreichen Raubzug traf man sich, um die Beute zu verteilen:

 

„Dort wurde das Diebesgut in der Weise verteilt, dass die Tochter des Hauses sich auf einen Stuhl stellte und den jeweiligen Empfänger der Stücke ausrief. Die damaligen Wirtsleute hatten ihren Vorteil darin, dass die Halunken sich nach einem erfolgreichen Beutezug äußerst freigiebig zeigten und ausgiebige Gelage feierten.“

 

Was hätten die Räuberlein auch gern erbeutet?


Perlen! Echte Perlen! Und wo gab es die? Nur im Odenwald! Sie glauben mir nicht? Ein kleiner Bach, Steinach genannt, entspringt bei Abtsteinach und plätschert in einem wunderbar ausgestalteten Mäander in Richtung Neckarsteinach. Einst war er der wichtigste Floßbach des Odenwaldes. In Neckarsteinach wurden riesige Flöße zusammengestellt und dann ging es auf dem Neckar flussabwärts. Das Holz brachte saftige Gewinne, auf die aber kein Räuberhauptmann Zugriff erlangte.  Vielleicht eher schon auf die Süßwasserperlen ((Margaritifera margaritifera), die in der Steinach 200 Jahre lang (18. – 19. Jh.) gefunden wurden.  Die Superqualität des Wassers ermöglichte die künstliche Perlenzucht und das war einzigartig in Europa. Und wenn „geerntet“ wurde, standen garantiert genügend Gendarmen, die die Perlensucher beaufsichtigten und ausreichend viele „Ober“-Gendarmen, die die Gendarmen …, und garantiert auch ein „Ober-Ober“-Gendarm, der die kostbaren Perlen sicher stellte. Da gab es wohl auch keine Gelegenheit für unsere Odenwaldräuberlein. So mussten sie sich dann an Juweliere, an reiche Mühlenbesitzer, an Kaufherren und Herren vom Stand halten, um ihren „Gewinn“ zu machen. Und manchmal, wenn der Bauch zu sehr knurrte, nahmen sie auch von den Ärmsten der Armen – ohne dafür zu zahlen. Waren eben doch nur Räuberlein und keine Robin Hoods.

 

Es gäbe noch viele, viele „W-Geschichten“ vom Odenwald zu erzählen, aber …

Vielleicht wandern Sie mal ins Ried. Dort könnten Sie z. B. der Frage nachgehen:

 

 Wie heißen die vier Ägyptischen Plagen des Rieds?


Anno 1065 hieß es dazu im Lorscher Codex: Frösche, Schnaken, Stechmücken und Nebelschwaden.

Also … treffen wir uns im Ried? Zur Stechmücken- und Schnakenzeit? Oder hier zum September-Kalenderblatt!

 

* entn.: Bergstraße Odenwald, Brausdruck GmbH Heidelberg

Das September-Kalenderblatt heißt:  Naturgeschichten

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Bilder von den Orten, die im Kalenderblatt benannt sind:


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