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Höchst im Odenwald

Im Zentrum der Stadt Höchst/Odenwald
Im Zentrum der Stadt Höchst/Odenwald

In Höchst im Odenwald leben knapp 10.000 Einwohner. Befindet man sich im Zentrum, dann erlebt man eine quirlige Gemeinde, der man sofort anmerkt, dass sich hier wichtige Straßen kreuzen.

 Wikipedia weiß zur Geschichte:

"Das Höchster Becken war, wie andere günstig gelegene Plätze im Mümlingtal, spätestens seit der Jungsteinzeit dauerhaft besiedelt. Zahlreiche steinzeitliche Spuren sowie Funde aus keltischer und römischer Zeit zeugen davon. Im Ortsteil Hummetroth wurde eine römische villa rustica aus dem 2. Jahrhundert freigelegt und ist als Freilichtmuseum zugänglich (Römische Villa Haselburg).

Die erste urkundliche Erwähnung von Höchst datiert auf das Jahr 1156. Im Mittelalter herrschten unter anderem die Herren von Breuberg, die Grafen von Wertheim, die Herren von Eppstein und die Grafen von Erbach. Um 1200 entstand das Augustinerinnen-Kloster Höchst (Siehe auch hier!), das nach der Reformation aufgelöst wurde. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges war der Ort fast ausgestorben und erholte sich nur sehr langsam."

 

Im eingemeindeten Dorf Mümling-Grumbach erhebt sich am Osthang des Mümlingtals eine Bergkirche, die eine Kostbarkeit ihr Eigen nennt: den sogenannten "Matronenstein". Auf der Homepage der Gemeinde Höchst kann man lesen: "Der Kirchenraum selbst ist klein und - abgesehen von Resten einer figürlichen Bemalung im Chor - weitgehend schmucklos. Durch die Fenster dringt nur wenig Licht. In diesem mystischen Halbdunkel ist der in der Nordwand eingelassene Reliefstein nur schemenhaft zu erkennen. Es handelt sich um einen sogenannten 'Matronenstein', auf dem drei sitzende weibliche Gottheiten dargestellt sind. 1841 hat ihn der Erbacher Archivrat Christian Kehrer in der benachbarten Friedhofsmauer entdeckt.

Es handelt sich vermutlich um den Altarstein eines keltisch-römischen Heiligentums, das sich in der Antike an dieser Stelle befand. Aber die Entdecker deuteten den Stein um. Die halbkreisförmige Kopfbedeckung der drei 'Matronen' erschien ihnen als der Heiligenschein der drei Heiligen aus dem Morgenland.

Einige Beachtung verdient auch der Taufstein an der Stirnseite des Kirchenschiffes. Er war im Chor eingemauert und wurde bei Restaurierungsarbeiten entdeckt. Es handelt sich wohl um ein Weihwasserbecken, denn bis zur Reformation war die Bergkirche ja ein katholisches Gotteshaus."

Diesen Matronenstein findet man wieder, wenn man die "Villa Haselburg" bei Hummetroth besucht. Dort ist eine Kopie des "Matronensteines" in einer Mauer eingelassen - allerdings hat die in der Mitte sitzende Gottheit wieder ein Gesicht erhalten. Auf einer Tafel erfährt man: "Wie bei vielen Matronensteinen wurde im Zuge der Christianisierung das Gesicht der mittleren, jungen Matrone zerstört. Man ging davon aus, dass es sich um heidnische Darstellung handelte, gegenüber den beiden 'Heiligen' rechts und links."

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