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Bauernregeln - ein uraltes Kulturgut
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Bauernregeln sind Merksprüche (vornehmlich gereimt) für die Landbevölkerung, besonders über das Wetter und dessen Auswirkungen auf das Gedeihen der Feldfrüchte. (Definition entn. F.A.Brockhaus, Mannheim 2000)

November

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Schneit’s im November gleich, so wird der Winter weich.

 

22. Nov. – Cäcilia: Wenn’s an St. Cäcilia schneit, hält der Winter sich bereit.

23. Nov. – Klemens: Dem heiligen Klemens traue nicht, er hat selten ein

                       mild`Gesicht.

24. Nov. – Virgilius: Friert es auf Virgilius nicht, im Märzen Kälte kommen

                       muss.

25. Nov. – Katharina: Katharinenwinter – ein Plag’winter.

26. Nov. – Konrad: Selten steht ein Mühlenrad am Tag von St. Konrad.

27. Nov. – Novemberdonner hat die Kraft, dass er Korn und Weizen schafft.

28. Nov. – Wer im November die Felder nicht gestürzt, der wird im

                      nächsten Jahr gekürzt.

29. Nov. – Saturnin: An Saturnin ist der Herbst dahin.

30. Nov. – Andreas: So schau in der Andreasnacht,

                      was für Gesicht das Wetter macht;

                      so wie es ausschaut, glaub’s fürwahr,

                      bringt’s gutes oder schlechtes Jahr.

 

Viel Regen im November, viel Wind im Dezember.

 

Entn.: "Die schönsten Bauernregeln rund ums Jahr", Gondrom Verlag, Bindlach 1999

 

Wird fortgesetzt!

Interessante Links zum Thema Bauernregeln:

1.   Wikipedia

2.  Bauernregeln und Wetterregeln

3.  Bauernregeln

4.  Bauernregeln - Bauernweisheiten

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