Kalender - Hessen:

 

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Meine Kalenderblätter

 

Für jeden Monat gibt es Geschichten und Geschichtchen, Wissenswertes, Ernsthaftes und Amüsantes aus dem Odenwald zu einem bestimmten Thema.

September:

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Zeit

Bauernregeln - ein uraltes Kulturgut:

 

  Januar bis März

  April bis Juni 

  Juli bis September

  Oktober bis Dezember

Bauernregeln - ein uraltes Kulturgut:

Bauernregeln sind Merksprüche (vornehmlich gereimt) für die Landbevölkerung, besonders über das Wetter und dessen Auswirkungen auf das Gedeihen der Feldfrüchte. (Definition entn. F.A.Brockhaus, Mannheim 2000)

 

Bauernregeln:   Januar bis März

Bauernregeln:   April bis Juni

Bauernregeln:    Juli bis September

 Bauernregeln:   Oktober bis Dezember

Andere historische Wettervorhersage:

 

Der Abt Dr. Mauritius Knauer beobachtete in den Jahren 1652 bis 1658 tagtäglich das Wettergeschehen und glaubte, dass diese 7 Jahre für eine dauerhafte Wettervorhersage ausreichen würden. Später entstand aus diesen Beobachtungen des Abtes der "Hundertjährige Kalender"

 

Was sagt also dieser Kalender für das Jahr 2017 für Wetter voraus?

Bauernregeln Januar bis März (aus Wikipedia, gekürzt)

Januar

……………….

Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen.

Gibt's im Januar Wind von Osten, tut die Erde langsam frosten.

Januar trocken und rau nützt dem Getreidebau.

Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer gerne heiß.

Wächst das Gras im Januar, ist's im Sommer in Gefahr.

Wenn im Januar viel Nebel steigt, sich ein schönes Frühjahr zeigt.

Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter fürs ganze Jahr.

Im Januar viel Muckentanz, verdirbt die Futterernte ganz.

Januar ganz ohne Schnee, tut Bäumen, Bergen und Tälern weh.

Soll man den Januar loben, muss er frieren und toben.

Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar.

Auf trockenen, kalten Januar folgt viel Schnee im Februar.

  

  25. Dez. bis 6. Jan. - Rauhnächte oder die Zwölften:

                Zwölf Nächte sind, die zeigen an,

                wie jeder Monat werden kann.

 

1. Januar: Neujahr, Hochfest der Mutter Maria

Wie St. Kathrein (25. November) wird's Neujahr sein.

Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter für ein ganzes Jahr.

Die Neujahrsnacht hell und klar, deutet auf ein reiches Jahr.

Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr.

Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag'.

Wenn's um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch stiebt.

Am Neujahrstage Sonnenschein, lässt das Jahr uns fruchtbar sein.

 

2. Januar: St. Makarios (Makarius)

Makarius das Wetter prophezeit für die ganze Erntezeit.

Wie das Wetter an Makarius war, so wird der September: trüb oder klar.

Makarius, der weiß bestimmt, was das ganze Jahr so bringt.

 

3. Januar: St. Genoveva

Bringt Genoveva uns Sturm und Wind, so ist uns Waltraud (9. April) oft gelind.

 

 

6. Januar: Heilige Drei Könige, Erscheinung des Herrn

Von Weihnachten bis zum Dreikönigstag, aufs Wetter man wohl achten mag, denn wie das Wetter sich da verhält, so ist es die neuen Monate bestellt.

Wenn bis Dreikönig kein Winter ist, kommt keiner.

Ist Heiligdreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will.

Ist Dreikönig hell und klar, gibt's viel Wein im neuen Jahr.

Ist bis Dreikönig kein Winter, folgt keiner mehr dahinter.

 

8. Januar: St. Erhard/Severin

Sankt Erhard mit der Hack', steckt die Feiertag in den Sack.

Der Erhard mit der Hack', der steckt Weihnachten in den Sack.

Wenn es dem Severin gefällt, bringt er mit die große Kält'.

 

9. Januar: St. Julian, St. Gregor

Sankt Julian bricht das Eis; bricht er es nicht, umarmt er es.

Sankt Julian bricht das Eis, oder er bringt's mit von seiner Reis'.

Scheint an Gregor die Sonne, herrscht bei Korn- und Weinbauern Wonne.

 

10. Januar Paulus Einsiedel

An Sankt Pauli Sonnenschein, bringt viel Korn und guten Wein

Ist der Paulustag gelinde, gibt's im Frühjahr raue Winde.

Lässt Paulus keine Tropfen fallen, gibt's zur Heuzeit wenig Ballen.

 

15. Januar: Habakuk

Spielt auch die Muck' um Habakuk, der Bauer nach dem Futter guck. 10

Die Schnake, die hat leichtes Spiel, bringt der Januar der Wärme viel. Jedoch sticht uns're Mücke nicht – schwillt auch nicht Habakuks Gesicht.

 

16. Januar: Theobald

Der Theobald, der Theobald, der macht unsere Häuser kalt.

Die Kälte, die kommt angegangen, wenn bei Theobald die Tage langen.

 

17. Januar: St. Antonius

Wenn zu Antoni die Luft ist klar, gibt's ein trockenes Jahr.

Große Kälte am Antoniustag, manchmal nicht lange halten mag.

Der Antonius mit dem weißen Bart, wenn's da nicht regnet, er mit dem Schnee nicht spart.

Um Antonius nehmen die Tag zu um eine kleine Mönchesruh'.

Große Kält' am Antonitag, große Hitz' am Lorenzitag (10.8.)

 

20. Januar: St. Fabian, St. Sebastian

An Fabian und Sebastian fängt der rechte Winter an.

Um Fabian und Sebastian, da fängt der Baum zu saften an.

An Fabian und Sebastian, soll der Saft in die Bäume gahn.

Sturm und Frost an Fabian, ist allen Saaten wohlgetan.

Tanzen um Fabian schon die Mücken, muss man später den Kühen das Futter bezwicken.

Sonnenschein um Fabian und Sebastian, der lässt den Tieren das Futter ausgah'n.

Um Fabian und Sebastian, da nimmt auch der Tauber die Taube an.

 

21. Januar: St. Agnes

Wenn Agnes und der Vinzenz kommen, wird neuer Saft im Baum vernommen. (→ 22. Januar)

Die Agnessonne hat weder Kraft noch Wonne.

Sonnenschein am Agnestag, die Frucht wurmstichig werden mag.

Ziehen Wolken am Agnestag über den Grund, bleibt die Ernte stets gesund.

 

22. Januar: St. Vinzenz

Beim Heiligen Vincentius, gibt's neuen Frost oder Winterschluss.

An St. Vinzent, da hat der Winter noch kein End'.

Wenn Agnes und der Vinzenz kommen, wird neuer Saft im Baum vernommen. (→ 21. Januar)

An dem Tag Vinzenzius, jede Rebe treiben muss.

Wie's Wetter am St. Vinzenz war, so kann's auch sein das ganze Jahr: Schönes Wetter bringt Gewinn, drum merk' den Tag in deinem Sinn.

Geht der Vinzenz im Schnee, gibt es viel Heu und Klee.

 

25. Januar: Pauli Bekehrung

Am Tage Pauli Bekehr – der halbe Winter hin, der halbe Winter her.

Je kälter unser Pauli und auch heller – desto voller werden Scheuer und Keller.

Scheint die Sonne schön an Pauli Bekehrung, bringt es den Früchten gute Bescherung.

Ist an Pauli Bekehr das Wetter schön, werden wir ein warmes Frühjahr seh'n; ist es aber feucht und schlecht, kommt das Frühjahr spät als fauler Knecht.

Wenn die Sonne am Paulustage scheint, wird stets ein gutes Jahr gemeint. Wird es aber schneien oder regnen, kann uns ein mäßiges Jahr begegnen.

Wenn's an Pauli regnet oder schneit, folget eine teure Zeit.

Ist es an Paulus klar, kommt ein gutes Jahr.

Hat er Wind, regnet's geschwind.

Wenn's aber regnet oder auch schneit, wird teuer das Getreid'.

Ist der Nebel stark, füllt Krankheit den Sarg.

 

26. Januar St. Timotheus

Timotheus bricht das Eis – hat es keins, so macht er eins.

 

30. Januar: St. Martina

An Martina Sonnenschein, verheißt viel Frucht und guten Wein.

Scheint an Martina die Sonne mild, ist sie der guten Ernte Bild.

Wenn der Jänner viel Regen bringt, werden die Gottesäcker gedüngt.

Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Korn und Wein.

 

31. Januar: Virgilius

Friert es stark um Virgilius, im März viel Kälte kommen muss.

Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter für ein ganzes Jahr.

 

Bauernregeln aus Wikipedia (gekürzt)

Februar

..................

 

Der Feber muss stürmen und blasen, soll das Vieh im Lenze grasen.

Wenn im Feber die Mücken geigen, müssen sie im Märzen schweigen.

Im Februar müssen die Stürme fackeln, dass dem Ochsen die Hörner wackeln.

Ist's im Februar zu warm, friert man zu Ostern bis in den Darm.

Februar mit Frost und Wind macht die Ostertage lind.

Im Hornung Schnee und Eis, macht den Sommer lang und heiß.

Wenn's im Februar nicht schneit, schneit's in der Osterzeit.

Wenn's der Hornung gnädig macht, bringt der Lenz den Frost bei Nacht.

 

2. Februar: Mariä Lichtmess, Darstellung des Herrn

An Lichtmess fängt der Bauersmann neu mit des Jahres Arbeit an.

Lichtmess im Klee, Ostern im Schnee.

Nach Lichtmess kann's gern Winter sein, kommt der Frühling früh herein.

Gibt's an Lichtmess Sonnenschein, wird's ein später Frühling sein.

Um Lichtmess Lerchengesang, macht um den Lenz nicht bang.

Singt die Lerche jetzt schon hell, geht's unserm Bauern an das Fell.

Sonnt sich der Dachs in der Lichtmess-Woche, geht er auf 4 Wochen wieder zu Loche.

Lichtmess – halbes Futter gefress' (= Wintervorrat ist zur Hälfte verbraucht)

Wenn es Lichtmeß stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.

Ist's zu Lichtmess klar und hell, kommt der Frühling nicht so schnell.

 

3. Februar: St. Blasius

Sankt Blasius stößt dem Winter die Hörner ab.

Sankt Blas' und Urban (25. Mai) ohne Regen folgt ein guter Erntesegen.

 

5. Februar: St. Agatha

Am Fünften, am Agathentag, da rieselt das Wasser den Berg hinab.

Agathe, unsere Gottesbraut, die macht, dass Schnee und Eis wegtaut.

Den Tag der heiligen Agathe, der war oftmals reich an Schnee.

 

6. Februar: St. Dorothea

Manchmal bringt die Dorothee uns den allermeisten Schnee.

Die Heilige Dorothee watet gerne durch den Schnee.

Nach dem Dorotheentag, kein Schnee mehr gerne kommen mag.

Bringt Dorothee recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee.

 

9. Februar: St. Apollonia

Kommt die Jungfrau Apollonia, sind auch bald die Lerchen wieder da.

Ist's an Apollonia feucht, der Winter oft sehr spät entfleucht.

 

12. Februar: St. Eulalia

Sankt Eulalia Sonnenschein, bringt viel Obst und guten Wein.

Eulalia im Sonnenschein bringt viel Äpfel und Apfelwein.

 

14. Februar: St. Valentin (Valentinstag)

Am Tage des St. Valentein, da friert das Rad samt Mühle ein.

Hat der Valentin viel Regenwasser, wird der Frühling noch viel nasser.

Ist's am Valentin noch weiß, blüht zu Ostern schon der Reis.

Am Tag von Sankt Valentin, gehen Eis und Schnee dahin.

Hat's zu Sankt Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren.

Kalter Valentin, früher Lenzbeginn.

 

16. Februar: St. Simeon

Friert's an Simeon ganz plötzlich, bleibt der Frost nicht lang gesetzlich.

 

18. Februar: St. Simon

Der Simon zeigt mit seinem Tage, der Frost ist nicht mehr lange Plage.

Friert es um den Simon plötzlich, bleibt der Frost nicht lang „gesetzlich“.

Nach dem Simonstage soll uns der Frost nicht lange plage'.

 

21. Februar: St. Felix

Felix und Petrus (22. Februar) zeigen an, was wir vierzig Tag für Wetter ha'n.

 

22. Februar: Petri Stuhlfeier

Der Klemens (23. November) uns den Winter bringt,

St. Petri Stuhl dem Frühling winkt;

den Sommer bringt uns St. Urban (25. Mai),

der Herbst fängt nach dem Barthel (24. August) an.

Wenn's friert auf Petri Stuhlfeier, friert's noch vierzehnmal heuer.

Weht es sehr kalt um Petri Stuhl, denn bleibt's noch 14 Tag kuhl.

Die Nacht zu Petri Stuhl zeigt an, was wir noch 40 Tag für Wetter han.

Ist Petri Stuhlfeier kalt, hat der Winter noch 40 Tage Gewalt.

Hat Petri Stuhlfeier noch viel Eis und viel Ost (= Wind), bringt der Februar noch starken Frost.

Nach der Kälte der Petersnacht, verliert bald der Winter seine Kraft.

 

24. Februar: St. Matthias

Schließt Petrus (22. Februar) die Wärme auf und der Matthias dann wieder zu, so friert das Kalb noch in der Kuh.

Der Matthias bricht's Eis, doch sacht', sonst kommt die Kälte im Frühjahr zu Macht.

Der Matthias hat uns lieb, er gibt dem Baum den ersten Trieb.

Nach dem Matthais, da geht kein Fuchs mehr übers Eis.

Nach dem Matthais, da trinkt die Lerche aus dem Gleis.

Wenn der Matthias kommt herbei, legt das Huhn das erste Ei.

Bald nach dem Matthiastag, da springen die Frösche in den Bach.

Imker, am Matthiastag, deine Biene fliegen mag.

 

25. Februar: St. Walburga

Wenn sich Sankt Walburgis zeigt, der Birkensaft nach oben steigt.

 

26. Februar: St. Alexander

Alexander und Leander (27. Februar) riechen Märzenluft miteindander.

 

27. Februar: St. Leander

Alexander (26. Februar) und Leander riechen Märzenluft miteindander.

 

28. Februar: St. Walburga, St. Romanus

Wenn sich Sankt Walburgis zeigt, der Birkensaft nach oben steigt.

Sankt Roman hell und klar bedeutet ein gutes Jahr.

 

29. Februar: St. Roman

Sankt Roman hell und klar, bedeutet ein gutes Jahr.

War der Romanus hell und klar, bedeutet es ein gutes Jahr.

An Romanus und Lupizinius (21. März) – unsere Sonne scheinen muss.

 

Bauernregeln aus Wikipedia (gekürzt)

März

…………….

 

Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen.

Märzensonne – kurze Wonne.

Schnee, der erst im Märzen weht abends kommt und gleich vergeht.

Siehst du im März gelbe Blumen im Freien, magst du getrost deinen Samen streuen.

Märzenstaub bringt Gras und Laub.

Lässt der März sich trocken an, bringt er Brot für jedermann.

Märzenstaub und Märzenwind guten Sommers Vorboten sind.

Auf Märzenregen folgt kein Sonnensegen.

 

1. März: St. Albin

Regnet's stark an Albinus, macht's dem Bauern viel Verdruss.

Sankt Albin im Regen, kein Erntesegen.

 

3. März: St. Kunigunde

Sankt Kunigund macht warm von unt'.

Lachende Kunigunde, die bringt uns frohe Kunde.

(Regen an diesem Tag sollte kein gutes Zeichen für die kommende Ernte sein!)

War Kunigunde tränenschwer, so bleibt oft die Scheuer leer.

Ist die Kunigunde tränenschwer, bleiben Scheuer und Fass oft leer.

Wenn's donnert um die Kunigund, treibt's der Winter noch lange bunt.

Wenn es an Kunigunden friert, der Frost noch 40 Nächte regiert.

 

6. März: St. Fridolin

Um den Tag des Fridolin, da zieht der letzte Winter hin.

Mit ihren Schafen wieder hin, so zieh'n die Schäfer an Fridolin.

Nach dem Tag des Fridolein, da muss der Pflug auf dem Felde sein.

 

7. März: St. Perpetua und St. Felizitas

Perpetua und Felizitas, die bringen uns das erste Gras.

 

10. März: 40 Märtyrer/40 Ritter

40 Ritter mit Eis und Schnee, tun dem Ofen noch 40 Tage weh.

Wie es an 40 Ritter wittert, wittert es noch 40 Tage.

Wie unser Wetter auf 40 Ritter fällt, es sich noch 7 Wochen hält.

 

8. März: St. Cyprian

Wenn's donnert um St. Cyprian, zieht man noch oft die Handschuh' an.

 

11. März: Rosamunde

Sturm und Wind an Rosamunde bringen eine gute Kunde.

Bringt Rosamunde Sturm und Wind, so ist Sybilla (29. April) uns gelind.

 

12. März: St. Gregor

Weht um Gregori stark der Wind, noch 40 Tage windig sind.

Gregor zeigt dem Bauern an, dass im Feld er säen kann.

Um den Tag des St. Gregor, da kommen auch die Schwalben vor.

An Gregor kommt die Schwalbe über des Meeres Port – und an Bartholomäus (24. August) ist sie dann wieder fort.

Nach dem Tag des Gregorei legt auch die wilde Ent' ihr Ei.

 

15. März: St. Lukretia (Leocritia)

Lukretia feucht, Kornsäcke leicht.

 

17. März: St. Gertrud

Sonniger Gertrudentag, Freud' dem Bauer bringen mag.

Ist Gertrud sonnig, wird's dem Gärtner wonnig.

 

19. März: St. Josef, St.Sibylle

Josephi klar, ein gutes Jahr

Hat der Matthias (24. Februar) endlich seine Hack' verloren, wird der Joseph schon das Eis durchbohren.

Ist es an Josephus klar, wird es ein gesegnet' Jahr.

Wenn einmal Josephi ist, endet der Winter ganz gewiss.

Ist es am Josephstage schön, kann es nur gut weitergeh'n.

 

20. März: Frühlingsanfang (20. oder 21. März)

Wie das Wetter am Frühlingsanfang, so ist es den ganzen Sommer lang.

Wie das Wetter um den Frühlingsanfang, so hält es sich meist den Sommer lang.

Wie sich die Sonne zum Frühling wendet, so auch unser Sommer endet.

 

21. März: St. Benedikt / St. Lupicinius

Wie das Wetter sich zeigt nach Benedikt eine Woche lang, so zeigt's sich auch den ganzen Sommer lang.

Der Benedikt leitet deine Hand, säest du mit ihm die Frucht ins Land.

 

23. März: St. Otto

Weht kalter Wind am Ottotag, das Wild noch vier Wochen Eicheln mag.

 

24. März: Erzengel Gabriel

(Die katholische Liturgiereform von 1969 verlegte den Gedenktag auf den 29. September.)

Scheint auf Sankt Gabriel die Sonn', hat der Bauer viel Freud' und Wonn.

 

25. März: Mariä Verkündigung

An Mariä Verkündung hell und klar, ist ein Segen für das ganze Jahr.

Die Maria bindet die Reben auf und nimmt auch noch leichten Frost in Kauf.

Hat's nach der Mariennacht gefroren, werden noch 40 Fröste geboren.

Wenn Maria sich verkündet, Storch und Schwalbe heimwärts findet.

Ist Marien schön und klar, naht die ganze Schwalbenschar.

 

26. März: St. Ludger

Ist es um Ludger draußen feucht, bleiben auch die Kornböden leicht.

 

27. März: St. Rupert

Ist an Rupert der Himmel wieder rein, so wird er's auch im Juli sein.

 

29. März: St. Berthold

Wie St. Berthold gesonnen, so der Frühling wird kommen.

Wie der 29. März, so der Frühling.

 

30. März

Wie der 30. März, so der Sommer.

 

31. März

Wie der 31. März, so der Herbst.

 

Bauernregeln aus Wikipedia (gekürzt)


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